David Jacob‘s Blog

Días en Madrid

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Ende März war ich mit Maren in Madrid. Kurz vor dem Beginn meines 4. Semesters war das noch mal eine angenehme Geschichte ein bisschen rauszukommen aus dem Alltagsstress.
Damit ich die freien Tage nicht damit verbringe 1000e digitale Fotos zu schießen, entscheid ich mich dazu, ausschließlich mit der EXA analog zu fotografieren. Der Plan ging auch hervorragend auf, wäre da nicht dieses eine kleine Ärgernis gewesen. Da ich ja seit noch nicht allzu langer Zeit keine EXA 1C, sondern die Vorgängervariante 1B habe, ist der Umgang mit ihr manchmal noch ein bisschen ungewohnt. Manche Details sind minimal anders. Ich habe dadurch leider beide Filme etwas falsch eingelegt. Beim ersten hat das nur zu ein paar Lichtflecken geführt, der Zweite wurde leider nicht richtig transportiert, so dass ich 3 Tage für die Tonne fotografiert habe. Nun ja, damit muss man wohl leben in der Analogfotografie. Die Fotos, die ich mit dem ersten Film aufgenommen habe, gefallen mir dafür zum Teil umso besser. Da Maren die ganze Zeit über mit meiner Canon Fotos gemacht hat, haben wir zum Glück auch von den letzten Tagen gute Fotos.

Madrid ist eine schöne Stadt, in der 6 Tage aber völlig ausreichend sind, um die schönen Ecken zu sehen. Für einen knackigen Städtetrip genau das Richtige.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


April Sekunden

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Uni. Uni. Arbeit. Party. Uni. Hai-Alarm. Mal wieder fotografiert. Union. Uni. Schöne Sonnenuntergänge.


März Sekunden

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Union. Sonne. Schnee. Konzerte. Ein Todesschrei. Madrid. Ostern.


Zeitsprünge

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Ich gestaltete dieses Plakat für die Ausstellung der Semesterarbeiten des 4. Semesters Kostümgestaltung an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Nachdem die Plakate in den Vorjahren sehr bildhaft waren, wünschten sich die Studenten für dieses Jahr eine abstraktere Umsetzung des Themas. Zu sehen ist auf meinem Plakat daher, eine abstrakte Darstellung des Übergangs, von einer historischen Silhouette in eine andere.


Februar Sekunden

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Februar.
Union, Training, BRUT, Gestalten, Maren, HIMYM, Freunde, Geburtstage.


Ein Wochenende in Brandenburg

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3. Semester. Ich habe mich für den Online Magazinkurs entschieden. Was bedeutet, dass ich mit 12 (glaube ich) Mitstreitern am BRUT Magazin weiterarbeite, welches im letzten Jahr von den 3. und 4. Semestern konzipiert und umgesetzt wurde. (Und dabei haben sie, nebenbei gesagt, einen großartigen Job gemacht.) Wir wollen natürlich das Konzept weiter verbessern und weitere Inhalte produzieren. Damit die ganze Geschichte Fahrt aufnimmt, waren wir am 17. und 18. November in Brandenburg und haben intensiv gebrütet. Wie das Ganze aussah, veranschaulichen diese drei Illustrationen (von Ron Lipkowski) und ein Video (geschnitten von Peter Rudolph).

 

 

 


Im Stade de France. Wo sollen die sonst spielen?

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Im Parc des Princes zum Beispiel. Aber von vorn. Es war der 14.9. und wir waren in der vergangenen Nacht in Paris angekommen. Schon vor unserer Abfahrt in Porto hatten wir herausgefunden, dass am Abend Paris St. Germain gegen den FC Toulouse spielen würde. Natürlich wollten wir (Karl, Maren, Maren und ich) die Chance nutzen, die Pariser Scheichmannschaft, allen voran Zlatan Ibrahimovic, zu sehen. Genauso logisch war auch der Spielort: das Stade de France. Als würde es irgendein anderes Stadion in dieser Stadt geben.

Hier waren wir also um 20 Uhr und rollten im Parkhaus des WM Finalstadions von 1998 ein. Irgendetwas kam uns gleich merkwürdig vor. Eventuell war es der Fakt, dass 45 Minuten vor Anpfiff kein einziges Auto in jenem Parkhaus geparkt war. Schnell mal das Roaming angeschmissen und gegooglet wo denn Paris St. Germain überhaupt seine Heimspiele austrägt. Im Parc des Princes.

Kurz nach Spielbeginn erreichten wir dann also den richtigen Spielort, an welchem es nur unwesentlich voller war als im Parkhaus des Stade de France. So voll nämlich, dass die Leute ihre Autos dort auf den Kreuzungen parkten. Der offizielle Ticketverkauf bot uns aufgrund der Tatsache, dass die 1. Halbzeit schon vorbei war einen satten Rabatt von 0% auf die 50€ teuren Eintrittskarten. Enttäuscht zogen wir ab und wurden auf dem Rückweg zum Auto von den Schwarzmarkthändlern aufgehalten, die wir zuvor auch schon nach Tickets fragten. Der Preis hatte sich plötzlich von 150€ auf 80€ für 3 Karten reduziert. Karl handelte das noch auf 60€ herunter (und sorgte damit für einen handfesten Streit unter den drei Verkäufern, die uns jeweils ein Ticket verkauften).

Wir rannten mit unseren 3 Tickets, von dem jedes für einen anderen Block war, zu irgendeinem Eingang, hielten sie unter die Scanner und betraten den Innenraum. Also Karl und Maren. Ich nicht. Mein Ticket war für einen Eingang auf der anderen Seite des Stadions. Ich rannte also mit meinem 2 Wochen zuvor erneut gebrochenem Fuß (andere Geschichte) durch 4 Seiten- und 2 Parallelstraßen und in Minute 63 beim, Spielstand von 1:0, nahm ich dann tatsächlich noch im Parc des Princes Platz. 8 Minuten später veredelte Zlatan einen mustergültigen Konter zum 2:0 und besiegelte den Sieg der Pariser.

Good times!


16. August – 16. September

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Bis die Tage.


Wir machten ein Buch

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Mittlerweile habe ich ja einiges an Projekten aus meinem 2. Semester Kommunikationsdesign gezeigt, eines allerdings blieb bis jetzt noch völlig außen vor. Unser Buch nämlich. Es trägt den griffigen Titel “Melografie – ein Buch zum typografischen Experiment der Visualisierung von Melodien”. Mit uns meine ich Manuel Federl und mich. Wir hatten im 1. Semester das Gefühl in der Typografie (und generell Designdingen) eine recht ähnlich Ästhetik zu bevorzugen und taten uns aus diesem Grund zusammen, um ein Buch zu gestalten. Das war auch schon die Aufgabe und zwar die komplette. Man konnte daher auch frei entscheiden, ob man einen bereits existierenden Inhalt neu gestaltet und in Buchform bringt oder sogar selbst einen eigenen Inhalt erstellt. Für uns kam von Anfang nur Zweiteres in Frage. Warum bzw. wie, habe ich für das Vorwort unseres Buches aufgeschrieben:

Ein Buch mit originellem Inhalt zu produzieren und es dennoch zu vermeiden von Kommunikationsdesignern zu Autoren zu mutieren – vermutlich stellten wir uns die schwierigste Aufgabe im Rahmen unseres Buchprojektes selbst. Schlussendlich fanden wir unsere Erfüllung in diesem typografischen Experiment zur Visualisierung von Melodien anhand von Liedtexten.

Mit Melografie, bestehend aus Melodie und Typografie, unternahmen wir den Versuch, Musik sichtbar zu machen und auf eine neue Art und Weise zu betrachten. Im Fall dieser Untersuchung, aus einem typografischen Blickwinkel. Dieser eröffnete uns einen neuen Zugang zur Alltäglichkeit Musik. So gelang es uns Strukturen und Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen.

Unser Vorgehen bestand nun darin einen Ton bzw. Klang in seine Bestandteile zu unterteilen: Tonhöhe, Lautstärke, Tondauer und Klangfarbe. Besonders spannend war hierbei, wieviele unterschiedliche Darstellungsformen der Parameter sich mithilfe der Typografie erarbeiten ließen. Bei Visualisierungen, wie beispielsweise der Lautstärke durch Schriftgrößen oder der Tonhöhe durch 3D-Extrusionen, stand die absolute Exaktheit unserer Betrachtungen im Vordergrund. Andererseits ließen wir uns bei den Experimenten zur Klangfarbe durch unsere subjektive Wahrnehmung steuern. Durch diese Arbeitsweise entstanden bodenständigere Versuche, wie die Darstellung der Tonhöhe durch Grundlinienversatz und im Kontrast dazu experimentelle Ideen, wie die Umwandlung einer Audio- zu einer Bild-Datei, aus der eine Hintergrundgrafik für die Visualisierung der Klangfarbe entstand.

Um die Wirkungsweise der Experimente offenzulegen, griffen wir auf Lieder zurück, die sich in ihren Eigenschaften deutlich kontrastieren. Natürlich können unsere Versuche nur dann vom Betrachter nachvollzogen werden, wenn jenem die Melodien bekannt sind. Aus diesem Grund entschieden wir uns für zwei Klassiker der Musikgeschichte: Die Ode „An die Freude“ und „Thriller“ von Michael Jackson. Von Beginn an war uns bewusst, dass bestimmte Experimente besser funktionieren werden als Andere. Die Offenlegung dieser Ergebnisse stellte eines der Ziele unserer Arbeit dar.

Es obliegt nun dem Betrachter, zu entdecken, bei welchen Versuchen er das Lied schon im Kopf zu hören vermag.

Zusätzlich zum Buch gestalteten wir auch noch jeweils ein Plakat für jeden Song und brachten so eines der Experimente auf ein größeres Format. Natürlich brauch man dann für die Präsentation auch noch eine Plakatrollle und einen Beutel um das Buch und die Rolle zu transportieren. Also haben wir das alles gemacht.

Das Projekt hat mich ganz gewaltig vorwärts gebracht, was meine Fähigkeiten in InDesign angeht, welches ich vorher eigentlich noch nie benutzt habe. Aber auch insgesamt war es eine neue, sehr interessante Erfahrung an so einem großen Projekt zu arbeiten und etwas zu machen, bei dem man sich noch nicht auskennt. Ein komplettes Buch. Nicht nur über die Gestaltung hatte man sich also Gedanken zu machen, sondern auch über die Produktion. Unser Wunsch graue Seiten mit weißem Text bzw. Formen zu haben, machte das nicht einfacher, genauso wie unser Buchcover aus Papper, welches wir per Siebdruck bedrucken mussten. Auch das Binden des Buches wollten wir Manuel selbst übernehmen. Wir haben also bis auf das Drucken alles komplett selbst gemacht. Konzept, Inhalt, Gestaltung, den Siebdruck des Covers, das Zuschneiden der Seiten, das Zusammennähen der Seiten, das Leimen, den Farbschnitt und was nicht noch alles zu machen war. Wie das aussieht, wenn man 2 Tage lang ein Buch bindet haben wir hier dokumentiert:

Einige Zeit nach Abschluss des Projekts kam dann der Tag des Einsendeschlusses für Typoversity 2, ein Buch das Typografie Projekte von deutschen Unis vorstellt und von den Machern von Design made in Germany stammt. So lud ich dann unser Projekt am Abend des besagten Tages hoch und konnte am nächsten Tag meinen Augen nicht so recht glauben, als ich unser Buch auf Design made in Germany wiederfand. Manu auch nicht. Das war ganz schön unerwartet und ganz schön cool. Auch die ganzen Kommentare bei DMIG, die Facebook Shares usw. waren ziemlich aufregend.

Mt diesem Blogeintrag ist das Projekt nun endgültig abgeschlossen und ich kann es unter “Erfolg” abheften.

Mehr Bilder gibt es hier auf meiner Webseite und auf Design made in Germany.


Der Bachelor

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Übermorgen muss ich meine Bachelorarbeit abgeben, jedenfalls dann, wenn die Zeit weiter so an mir vorbeirast, wie es in den letzten Monaten der Fall war. 2 Jahre werden nicht so lang sein, wie sie jetzt noch klingen. Grund genug ab und an mal ein paar Gedanken an die Arbeit zu verschwenden, die den Abschluss meines Studiums darstellen wird.

Vor ein paar Wochen hatten wir ja Werkschau bei uns an der HTW. Neben den Semesterarbeiten aller Jahrgänge wurden natürlich auch die Bachelorarbeiten des 8. Semesters ausgestellt. Leider habe ich es zu keiner Präsentation geschafft, aber es war auch schon ganz interessant sich die Arbeiten einfach mal so anzugucken. Und jetzt muss ich ehrlich gesagt zugeben: viele Projekte haben mich absolut nicht vom Hocker gehauen. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Arbeiten, die ich auf der Werkschau sah, sondern auch für Andere auf bspw. Design made in Germany. Es lag nicht daran, dass die Illustrationen in einem Buch übers Angeln nicht super schön oder die Fotos in einem Fotoband nicht großartig waren. Eher dachte ich mir: Ein Buch übers Angeln? Als Bachelorarbeit? Wirklich? Es geht mir jetzt nicht darum auf diesem Buch rumzuhacken, denn wie gesagt, es war echt hübsch. Für mich steht es exemplarisch für all die Arbeiten, die meiner Meinung nach nicht den Anspruch einen Bachelorarbeit erfüllen.

Wie ich mir eine Solche vorstelle? Zum Beispiel so wie die von Martin Guder, Christoph Rauscher oder Dennis Michaelis und Laura Dreßler. Und da sei das Ergebnis jetzt mal völlig dahingestellt, aber das sind für mich 3 Beispiele dafür, wie man versuchen sollte im Rahmen seiner Abschlussarbeit etwas Neues zu entwickeln, Fragen zu beantworten oder auch Probleme zu lösen. So richtig mit Konzept und Nachdenken und so.

Ich werde mir jedenfalls alle Mühe geben, für meine Abschlussarbeit eine Aufgabenstellung zu finden, die diesen Vorstellungen gerecht wird. Das diese Themenfindung unter Druck alles Andere als einfach ist, habe ich zwar im Zuge unseres Buchprojektes auch schon gelernt, aber das sollte doch wohl zu schaffen sein.