David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Paul Ripke – MMXIV Berlin

1522719_10205553700815638_4700495009378942655_o

Gestern mal mit Jana und meiner besseren Hälfte bei der diesjährigen Buchtour von Paul Ripke vorbeigeschaut. Tolle Bilder, unterhaltsame Geschichten. Kann man machen.

Ein sich selbst auflösender Kalender

 

Projekt aus dem 4. Semester Kommunikationsdesign an der HTW Berlin. Konzeptioneller Entwurf bei Prof. Jürgen Huber. Dreh des Präsentationsvideos mit Unterstützung durch Felix Kapolka.

Aufgabe war es einen analogen Kalender zu konzipieren und umzusetzen. Ich stempelte 365 Tage und 12 Monate mit Bleisatzlettern auf wasserlösliches Papier. Jeden Tag verschwindet ein Blatt im Wasser und ist damit so vergänglich wie der Tag selbst.

Das Projekt auf Behance.

_MG_3843-Bearbeitet

 

_MG_3851-Bearbeitet

 

_MG_3856-Bearbeitet

 

_MG_3859-Bearbeitet

 

_MG_3872-Bearbeitet

Fehde – ein Modeshooting

Es ist Zeit mal ein bisschen mein 3. Semester aufzuarbeiten. Und zwar habe ich unter anderem das AWE Fach Zeitgeist und Bildsprache belegt. AWE Fächer sind so studiengangsübergreifende Fächer, wo man verschiedenste Dinge machen kann. In diesem AWE trafen sich größtenteils IndustrialdesignerInnen, ModedesignerInnen und eben wir vom Kommunikationsdesign. Jeder musste dann eine Streetfotoserie fotografieren und abgeben. Außerdem gab es drei Gruppenshootings in denen jeweils eine Serie von 8 Modefotos entstehen sollte. Vorgaben gab es dabei eigentlich nicht großartig. Die Gruppen waren mit 12 oder 13 Leuten arg groß, aber da meistens eh die Hälfte keinen Bock hat was zu machen ging es eigentlich ganz gut.

Da im Kurs ja auch Modedesigner waren, konnten wir bei der Mode direkt auf eine Kollektionen aus unserer Gruppe zurückgreifen. Und zwar sind die meisten fotografierten Outfits aus der Hand von Roman Alexander Ilan Höring. Sehr schöne Outfits übrigens. Als Models konnten wir die großartige Ira Petersen von Seeds Management und Marie-Theres Wolf aus dem 5. Semester KD gewinnen.

Im Anschluss ans Shooting verbrachten Manuel Federl und ich dann ca. 4-5 Stunden je Foto mit der Retusche, die aufgrund des zweifarbigen Lichts alles Andere als ein Spaziergang war. Im Endeffekt war die Konzeptions-, Vorbereitungs-, Foto- und Retuschearbeit es aber locker wert, da wir mit den Ergebnissen super zufrieden sind.

Credits:
Manuel Federl, David Jacob, Hy-Ran Kilian, Sarah Bronder, Michael Länger, Roman Alexander Ilan Höring, Juliane Becker, Marta Suslow, Stefanie Schubert, Pepita Köhler, Martin Zimmermann

Models: Ira Petersen, Marie-Theres Wolf
Hair & Make-Up: Aurelia Braga de Matos

Dekaden

Seit heute Vormittag habe ich Semesterferien, sodass es hier nun weiter geht im Takt. Die vorletzte Aufgabe im Fotokurs war die Visualisierung von 2 Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts. Das Ziel war es, jeweils ein Foto zu machen, dass authentisch wirkt und zwischen anderen Bildern dieser Zeit nicht auffallen würde. Ich entschied mich zum Einen, die 50er bzw. Irving Penn zu zitieren und zum Anderen ein 80er Aerobic Foto zu machen. Bei den 50er Bildern wollte ich einen Stil, der mir ästhetisch sehr zusagt rekonstruieren, wogegen beim Zweiten genau das Gegenteil der Fall war. Ich wollte aber irgendwie genau diese unangenehme Erfahrung machen, ein Bild zu machen, das zwar authentisch ist, mir aber gar nicht richtig gefällt. Mein Dank gilt mal wieder meinen Models, in diesem Fall Helen und Elisa, die großen Stress und Mühen auf sich nahmen um mir zu helfen.

 

 

Black Swan

WAS. FÜR. EIN. SEMESTER. Im 1. Semester bin ich noch mit Manu durch die Flure gegangen und wir haben gesagt, wir wollen im 2. Semester unbedingt mehr eigene Projekte nebenbei machen und was ist passiert? Wir hatten mehr Arbeit, als wir es uns je hätten träumen lassen. Die letzten 2-3 Wochen haben wir eigentlich immer bis mindestens 2 Uhr an unserem Kram gesessen. Das Tolle daran ist natürlich, jetzt zu sehen, wie man die Projekte beendet und wie viel man in einem Semester geschafft hat.

In den nächsten Tagen werde ich so nach und nach einiges davon zeigen. Den Anfang mache ich mit meiner Abschlussarbeit aus dem Studiofotografie Kurs, welchen ich belegt hatte und von dem ich mir ehrlich gesagt so viel mehr erhofft hatte. Nun ja, ich habe danach freiwillig auch noch den 3D & Motiondesign Kurs besucht und das war eine sehr gute Entscheidung, die hoffentlich in den Semesterferien in einen kleinen Film mündet. Zurück zur Studiofotoaufgabe. Zum Abschluss des Kurses galt es, einen Film mit einem Foto zu visualisieren bzw. auf den Punkt zu bringen.

Ich wollte schon immer mal was mit einer Ballettänzerin machen und nutzte dann die Chance indem ich mich für “Black Swan” entschied. Für diejenigen, die den Film nicht kennen: Grob geht es um eine Ballettänzerin mit psychischen Problemen. Mein Bild zeigt die, auf den ersten Blick perfekte Ballerina, bei der man erst bei genauerem Hinsehen die Probleme erkennen kann. Das Foto entstand an dem Tag leider unter ziemlichem Zeitdruck, sodass ich unbedingt noch einmal mit Lisa zusammenarbeiten möchte. Sie hat aber auch in der Kürze der Zeit einen fantastischen Job gemacht hat. Danke Lisa. Danke auch Pepita für die Vermittlung des Kontakts und mal wieder Danke Karl für die Hilfe. (Ich hab dann noch was für dich demnächst.)

 

EXA 1c

Ich hatte ja angekündigt noch die Kamera zu zeigen mit der meine Analogfotos entstanden sind, die EXA1c meines Opas. Das passiert hier und jetzt. Ich wollte ursprünglich nur ein paar Standard Bilder machen, dachte dann aber ich könnte die Gelegenheit nutzen und gleich ein bisschen den Umgang mit Licht und Blitz zu üben. Gesagt getan, herausgekommen sind 2 Serien. Eine ist sehr sehr reduziert und sehr low key, wogegen die andere zwar auch recht reduziert und low key ist, aber nicht ganz so extrem. Ihr werdet ja sehen was ich meine. Mir gefallen beide Serien irgendwie.

(1 )

 

 

(2)

 

 

 

Vielleicht werde ich Social Media Berater, die Fotos dafür habe ich jetzt schonmal …

 

Jana brauchte ein neues Bewerbungsfoto. Also machten wir Eines. Wir nutzten für das Ganze eine graubraune Wand, stellten uns ca. 1 Meter davor und positionierten einen Blitz mit Durchlichtschirm rechts der Kamera, sowie einen zweiten links davon, der gegen die Wand blitzte um als Fülllicht zu dienen und einen zu starken Schatten des Portraitierten, auf der Wand, zu vermeiden. Eigentlich wollten wir nur Bilder von Jana machen, aber ich dachte mir, wenn die Blitze schonmal stehen, kann ich mich auch mal für 5 Minuten als Modell probieren, solche Bilder zu haben, kann schließlich nie schaden. Ich bin zufrieden mit den Ergebnissen.

 

 

 

Wir fotografierten einen Abiball

 

Letztes Wochenende begleitete ich mit meiner geschätzten Fotografenkollegin Jana den Abiball des Abiturjahrgangs der Flatow Oberschule. Noch im letzten Jahr war ich es, der dort sein Abitur machte, so dass ich durchaus einen Großteil der Anwesenden gut kannte. Unsere Aufgabe war es, das Programm des Abiballs, sowie das drumherum fotografisch festzuhalten und vor allem die Familien bzw. Gruppenfotos zu machen. Was ich irgendwie cool daran finde so ein Ereignis zu fotografieren ist, dass die Fotos vermutlich bei vielen Familien später mal angeguckt werden und Erinnerungen an diese Zeit wecken. Diese Tatsache sorgt andererseits natürlich auch für einen gewissen Druck es nicht zu versauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Familienbilder waren für mich definitiv die spannendste Aufgabe. Bei den Abibällen die ich bisher besuchte oder von denen ich Bilder sah, war es oft so, dass die Fotografen die Familienbilder vor solchen einfarbigen Backdrops machen. Das Endergebnis ist dann, dass Hinz von seinem Abiball ein Foto hat, welches fast exakt so aussieht wie jenes von Kunz 1 Jahr später in einer anderen Location. Jana und ich wollten etwas machen, dass beim Betrachten des Bildes an den Veranstaltungsort und damit an den Abend erinnert. Wir überlegten uns dann die Tische ein wenig auseinanderzuschieben um einen Gang vor der Bar zu schaffen und vor dieser die Fotos zu machen. Die Bar bot sich an, denn sie war aufgrund ihrer Größe und Position das zentrale Objekt der sehr schönen Lokation. Damit sich die Personen auf den Fotos vom Hintergrund abheben, arbeiteteten wir mit 2 Blitzen. Auf der Skizze sind das die beiden Kreise mit der 1 und der 2. Die 1 war unser Hauptlicht. Mit einem Durchlichtschirm haben wir versucht ein weiches Licht zu erzeugen. Von links kam dann ein zweites Fülllicht um grobe Schatten auf den Personen zu vermeiden. Mit “T” sind die Tische markiert und das x zeigt unseren Standpunkt beim Fotografieren. Mit dem Ergebnis sind wir beide ziemlich zufrieden gewesen, abgesehen davon das auf den letzten Fotos immer wieder Leute im Bild standen. Scheinbar kommen beim Abiball die animalischen Instinkte der Eltern durch, die sich auch eine Stunde vor Beginn ihren Platz sichern müssen, obwohl ihnen diesen niemand wegnehmen möchte.