David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Farewell

Und dann war da noch die Geschichte mit meinem MacBook Pro. Eines Freitag Abends zeigte mein Display komische Sachen an. Genau die gleichen Fehler tauchten auf meinem externen Monitor auf. Da war mir eigentlich schon klar welch tragisches Schicksal meinem Arbeitsgerät bevorsteht. Die Grafikkarte hatte es erledigt. Soweit so gewöhnlich.

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(Symbolbild; Quelle)

Wäre da nicht diese Kleinigkeit, dass ungefähr jedes 2011er MacBook Pro früher oder später diesem Problem erliegt. So traf es auch schon MacBooks von Manu und scheinbar mindestens 15.000 weiteren Besitzern, die diese Petition unterzeichnet haben. (Unterzeichnet die doch bitte auch, wenn ihr zwei Minuten Zeit habt.) Im Apple Support Forum hat das entsprechende Thema, Stand heute, 559 Seiten.

Der Knackpunkt ist nämlich, dass eine Reparatur der Grafikkarte um die 600€ kostet, da diese auf dem Logicboard sitzt. Und wer bitte schön findet es in Ordnung 600€ in ein drei Jahre altes Gerät zu investieren, welches man für 1800€ gekauft hat?

Obwohl es sich offensichtlich um einen Serienfehler handelt ist Apple offenbar nicht gewillt diesen umsonst zu beheben. Aber wie auch, wenn man gerade mal 160 Milliarden Cash Reserven hat. Davon, dass ich eine Woche auf einen Termin im Apple Store warten müsste, damit überhaupt jemand mein Gerät anguckt, will ich gar nicht erst anfangen.

Und was habe ich an diesem verhängnisvollem Freitag morgens gemacht?

Bildschirmfoto 2014-09-21 um 19.44.06

Wenn es doch nur eine Alternative gäbe …

Zugang gestalten!

Ende Oktober dokumentierte ich die Konferenz “Zugang gestalten!”. Die Konferenz drehte sich nicht um das Ob, sondern um das Wie, der Schaffung eines Zugangs zum kulturellen Erbe unserer Gesellschaft.

Der @Isarmatrose, dessen ausführliche Zusammenfassung man bei Interesse hier finden kann, beschrieb die Konferenz so:

Vom 22. bis 23 Oktober 2012 fand im Jüdischen Museum in Berlin die internationale Konferenz “Zugang gestalten!” statt, auf der zwei Tage lang Fachleute aus Kultur, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik aktuelle Fragen des Zugangs zum kulturellen Erbe im Informationszeitalter erörterten.

Organisiert wurde die Konferenz vom Jüdischen Museum Berlin, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dem Internet & Gesellschaft Co:llaboratory, iRights.Lab Kultur, der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland. Im Laufe der Konferenz wurde die derzeitige Situation der Kulturerhaltung in der digitalen Gesellschaft skizziert und es wurden verschiedene Projekte vorgestellt, die neue Wege des Zugangs zum kulturellen Erbe entwickeln. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Bürger zu, der in Zukunft entscheidenden Einfluss darauf nehmen wird, wie die Gesellschaft ihr Kulturerbe nutzen kann.

Fotografisch hatte ich an den beiden Tagen großen Spaß, was nicht zuletzt daran lag, dass ich mit einer 5D Mark II unterwegs war. Ich hätte nie gedacht, einen derart riesigen Qualitätsunterschied zu meiner 550D festzustellen. Spaß hat es außerdem gemacht, neben den Standard Motiven auch etwas außergewöhnlichere Blickwinkel zu finden, von denen es einige auch in diese Auswahl geschafft haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EXA 1c

Ich hatte ja angekündigt noch die Kamera zu zeigen mit der meine Analogfotos entstanden sind, die EXA1c meines Opas. Das passiert hier und jetzt. Ich wollte ursprünglich nur ein paar Standard Bilder machen, dachte dann aber ich könnte die Gelegenheit nutzen und gleich ein bisschen den Umgang mit Licht und Blitz zu üben. Gesagt getan, herausgekommen sind 2 Serien. Eine ist sehr sehr reduziert und sehr low key, wogegen die andere zwar auch recht reduziert und low key ist, aber nicht ganz so extrem. Ihr werdet ja sehen was ich meine. Mir gefallen beide Serien irgendwie.

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Ein 13″ MacBook Pro ist keine gute Lösung

Der aktuell in meinem Besitz befindliche Laptop ist ein ca. 8 Jahre altes Medion Modell. Für einen Medion Laptop mit diesem Alter läuft er phänomenal. Leider ändert das nichts an der Tatsache, dass er für Videoschnitt mit HD Videos und die Verarbeitung von RAW Fotos nicht mehr so ganz reicht. Mal abgesehen davon, dass der Lüfter ungefähr die Lautstärke eines Eurofighters hat und das Gerät trotzdem Temperaturen erreicht, die es als Herdplatte qualifizieren würden, hat das gute Teil also seinen Dienst getan. Momentan arbeite ich an einem Desktop PC von Acer, der ist auch ganz ok und macht alles was er soll, allerdings muss für das Studium mobile Gerätschaft her. Apple Produkte werden in der Branche ja eh bevorzugt und spätestens seit meinen ersten Erfahrungen mit Mac bei mark veys bin auch ich überzeugt, dass ein MacBook eine gute Investition darstellt. Nach einigem Überlegen habe ich letzte Woche dann dieses hier bestellt:

2.0GHz Quad-core Intel Core i7
4GB 1333MHz DDR3 SDRAM – 2x2GB
500 GB Serial-ATA mit 7200 U/Min.
8-fach SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW)
Hochauflösendes blendfreies 15″ MacBook Pro Widescreendisplay
Beleuchtete Tastatur (Deutsch) & Benutzerhandbuch (Deutsch)

Die 4GB RAM werde ich selbst noch auf 8GB aufrüsten (Bei Apple kostet das 170€, wenn man es selbst macht kommt man ca. bei 60€ raus. Nette Abzocke von Apple.) und eventuell in einem Jahr auch eine SSD einbauen, wenn diese hoffentlich im Preis gefallen sind und mich dann des überflüssigen Laufwerks entledigen.

Noch vor kurzer Zeit war ich ein Verfechter der 13″ MacBook Pro Ausführung, da ich der Meinung war, ich würde es eh meist an größeren externen Bildschirmen nutzen und für unterwegs würden auch die 13″ reichen. Mittlerweile vertrete ich aber eher den Standpunkt von Ben Brooks. Die 13″ MacBook Pro Variante ist Schwachsinn. Spätestens seitdem es das MacBook Air gibt. Im Prinzip ist es so: Leute die Prozessor und RAM hungrige Anwendungen für Fotoverarbeitung und Videoschnitt nutzen brauchen ein MacBook Pro. Die 13″ Pro Variante hat aber so eine dürftige Auflösung von nur 1280 x 800, dass es für diese Anwendergruppe irgendwie nutzlos ist. Es ist zwar aufgrund der Größe sehr mobil, wenn man aber unterwegs etwas machen möchte ist das quasi unmöglich bzw. nicht mit viel Freude verbunden. Die andere Gruppe der möglichen Anwender nutzt keine Programme die eine gute Auflösung benötigen (Textverarbeitung, im Internet surfen, etc.), braucht aber außerdem auch nicht die Rechenleistung eines MacBook Pros, sprich das viel leichtere und kleinere MacBook Air mit der nebenbei auch noch besseren Auflösung und für diese Aufgaben ausreichenden Rechenleistung ist die günstigere und geeignetere Lösung. Mal abgesehen von ein paar Ausnahmefällen ist das 13″ MacBook Pro also nur für wenige die optimale Lösung.

Beim hochauflösenden 15″ MBP ist das ganze für mich dagegen eine runde Sache. Das zweite Argument für 15″ war die Möglichkeit ein blendfreies Display zu wählen. So sehr ich den brillanten verspiegelten Bildschirm des iMacs in der Agentur zu schätzen weiß, manchmal nervt es sogar schon im Büro und ich möchte mir kein Arbeiten im Freien daran vorstellen müssen. Farbbrillanz hin oder her, ich möchte gerne etwas sehen und mich nicht ständig so hinsetzen müssen, dass die Sonne mein Display nicht zum Schminkspiegel macht. Dazu kommt noch, dass die Farben auf dem matten Bildschirm auch schon sehr gut wirken.

Ich denke ich werde es verkraften können anstelle eines 13″ großen Gerätes eines mit 15″ mit mir herumzutragen, da ich es sowieso nicht jeden Tag irgendwohin mitnehmen werde und wenn ich es tue ist es mit dieser Größe immer noch Mobil genug.

Dieser Beitrag wurde präsentiert von der “Stiftung für Blogposts die Entscheidungshilfe für meinen geschätzten Freund und Fotomodell Karl geben.”.