David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Instagram, der Anfang vom Ende

Instagram. Unser aller Lieblingsapp. Oder etwa nicht? Nicht mehr?
Bis vor einigen Wochen hätte ich das ohne jeden Zweifel noch so unterschrieben, aber die Begeisterung schwindet mehr und mehr. Und das trotz der vielen durchaus gut gemachten und unterhaltsamen neuen Features. Ich habe das Gefühl, dass das Momentum gerade nicht nur bei mir etwas kippt. Und meine kleine Umfrage auf Instagram heute Vormittag zeigt, dass ich mit dieser Vermutung scheinbar nicht so ganz falsch liege.

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Und es ist ja nicht das erste Mal, denn einen ähnlichen Wendepunkt konnte man auch bei Facebook und Twitter bemerken. (Hat hier gerade jemand MySpace und SchuelerVZ gesagt?) Natürlich sind beide Netzwerke weit davon entfernt zuzumachen, aber wenn man sich in seinem Umfeld umhört, dann gibt es immer diesen Punkt, an dem sich der Grundtenor zu ändern scheint. Aus «Ich liebe Netzwerk X, man kann dort so super Y machen und Z finden» wird dann «Mmmmhjjaaaa, weiß auch nicht, ich bin nicht mehr so viel bei X, es ist zwar schon noch gut, aber mich stört mittlerweile Y und Z findet man auch nicht mehr so gut wie früher.». Und ich meine im Fall von Instagram kann man ganz gut an ein paar Punkten festmachen, warum die Begeisterung schwindet:
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Kyoto zum Abschluss

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Nach 10 fantastischen Tagen in Hakuba wurde es Zeit für unsere letzte Station in Japan. Nach unserem letzten Vormittag im Funpark, ging es mit dem Zug durch bildhübsche verschneite Landschaften Richtung Kyoto. Da man in Matsumoto eh umsteigen muss und wir außer der Fahrt nach Kyoto für den Tag nichts geplant hatten, machten wir dort noch einen kurzen Zwischenstopp, um uns die Burg Matsumoto anzuschauen.

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Pow Pow Powder in Hakuba

Tokio lag hinter uns, nächster Stop Hakuba Valley. Und damit auch das eigentlich Highlight dieser Reise. Es klingt ein bisschen bescheuert, aber Shanghai und Tokyo waren eigentlich nur das spektakuläre Intro zur Erfüllung eines meiner Lebensträume: Tiefschnee-Snowboarden in Japan. Aufgrund der geografischen Lage ist der Powder hier fast so sicher, wie das «Amen» in der Kirche. Das gilt zwar am ehesten für Niseko, welches auf Hokkaido liegt, aber auch in Hakuba, auf der Hauptinsel Honshu in der Nähe von Nagano, sind die Chancen auf epische Bedingungen sehr gut. Letzteres war unser Ziel, da es schlicht und ergreifend ein bisschen einfacher zu erreichen ist.

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Die freundlichsten Menschen der Welt in Tokio

Tag 5 in Hakuba, ich sitze in unserer Unterkunft am Kamin und war gerade für ein sehr heißes Bad im Onsen (sowas wie ein Jacuzzi, aber als traditionelle japanische Version) und die letzten Tage waren die besten Snowboardtage meines Lebens. Es könnte also gerade kaum besser laufen. Um unsere Zeit im Tiefschnee von Hakuba geht es aber erst später, heute gibt es den Rückblick auf Tokyo.

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Neujahrsvorsätze machen keinen Sinn, deshalb habe ich einen gefasst

Neues Jahr, neue Vorsätze. Ihr kennt das Spiel. In der Regel halte ich von Vorsätzen aber nicht so viel, da man ja eigentlich nicht auf den Jahreswechsel warten muss, um an seinem Leben etwas zu verändern. Zum Start dieses Jahres habe ich mir allerdings doch etwas vorgenommen.
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Ein Tag im Musem der bildenden Künste Leipzig

Brave Milan 2017

Wie ihr ja wisst, bin ich seit dem Sommer Teil der Berlin Braves. Da es neben den großen Läufen in Berlin auch vorkommt, dass man als Gruppe zu Läufen in anderen Teilen der Welt reist, fand ich mich Anfang Oktober eines frühen Morgens am Flughafen Schönefeld wieder, wo ich beinahe meinen Flug nach Mailand verpasste. Man muss schon ganz genau aufpassen, wenn zur exakt selben Zeit zwei verschiedene Airlines zum eigenen Ziel fliegen.
Es ging aber alles gut und so landeten wir am Samstag Vormittag in Mailand. Der Anlass dieses Trips war der Deejayten 10 Kilometer Lauf einen Tag später.

Mit den Berlin Braves sind wir Teil der Bridge The Gap Bewegung, die als Zusammenschluss verschiedenster Laufcrews aus New York, Paris, Amsterdam, London und der ganzen weiten Welt zu verstehen ist. Teil der gemeinsamen Aktivitäten sind solche Events bei denen eine lokale Crew, die anderen hostet und ein Wochenende voller Events und Partys organisiert. Was wir zum Marathon in Berlin gemacht hatten, taten in diesem Fall die Red Snakes Milano.

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Das Wochenende startete, wie üblich, mit einem lockeren Shake Out Run durch Mailand.

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Die 800m Welle — Marokko Vlog 05

Wir machen uns auf die Suche nach der unglaublichen 800m langen Welle von Imsouane und lassen uns dabei auch nicht von unseren geschundenen Körpern stoppen. Wie sich später, besonders für Karl herausstellt, nicht die klügste, aber dennoch die richtige Entscheidung.