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Persönlich – David Not Jacob

David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

HTW Werkschau 2012

 

 

 

 

Viele von uns verbrachten den gesamten gestrigen Tag in der HTW beim Aufbau der Ausstellungsräume, sodass heute um 13 Uhr alles geschniegelt und gestriegelt ist, wenn der Fachbereich Gestaltung der HTW mal wieder zur Werkschau einlädt. Ich bin gestern einige Male durch die Flure gelaufen und muss echt sagen, es ist der Wahnsinn was es heute und morgen alles zu sehen geben wird. Meine Empfehlung ist also: Unbedingt vorbeikommen! Es gibt heute Abend sogar Modenschauen und anderes verrücktes Zeug und außerdem findet die ganze Veranstaltung auf dem schönsten Campus der Welt statt Mehr Infos zur ganzen Werkschau gibt es auf werkschau-htw.de

Öffnungszeiten

Freitag 13. Juli von 13 – 20 Uhr
Samstag 14. Juli von 11 – 18 Uhr

Black Swan

WAS. FÜR. EIN. SEMESTER. Im 1. Semester bin ich noch mit Manu durch die Flure gegangen und wir haben gesagt, wir wollen im 2. Semester unbedingt mehr eigene Projekte nebenbei machen und was ist passiert? Wir hatten mehr Arbeit, als wir es uns je hätten träumen lassen. Die letzten 2-3 Wochen haben wir eigentlich immer bis mindestens 2 Uhr an unserem Kram gesessen. Das Tolle daran ist natürlich, jetzt zu sehen, wie man die Projekte beendet und wie viel man in einem Semester geschafft hat.

In den nächsten Tagen werde ich so nach und nach einiges davon zeigen. Den Anfang mache ich mit meiner Abschlussarbeit aus dem Studiofotografie Kurs, welchen ich belegt hatte und von dem ich mir ehrlich gesagt so viel mehr erhofft hatte. Nun ja, ich habe danach freiwillig auch noch den 3D & Motiondesign Kurs besucht und das war eine sehr gute Entscheidung, die hoffentlich in den Semesterferien in einen kleinen Film mündet. Zurück zur Studiofotoaufgabe. Zum Abschluss des Kurses galt es, einen Film mit einem Foto zu visualisieren bzw. auf den Punkt zu bringen.

Ich wollte schon immer mal was mit einer Ballettänzerin machen und nutzte dann die Chance indem ich mich für “Black Swan” entschied. Für diejenigen, die den Film nicht kennen: Grob geht es um eine Ballettänzerin mit psychischen Problemen. Mein Bild zeigt die, auf den ersten Blick perfekte Ballerina, bei der man erst bei genauerem Hinsehen die Probleme erkennen kann. Das Foto entstand an dem Tag leider unter ziemlichem Zeitdruck, sodass ich unbedingt noch einmal mit Lisa zusammenarbeiten möchte. Sie hat aber auch in der Kürze der Zeit einen fantastischen Job gemacht hat. Danke Lisa. Danke auch Pepita für die Vermittlung des Kontakts und mal wieder Danke Karl für die Hilfe. (Ich hab dann noch was für dich demnächst.)

 

Portraits von 4 Freunden

Neue Aufgabe, neues Glück. Die Aufgabe der letzten Woche im Fotokurs lautete, je ein Portrait von einer Person aus unserem sozialen Umfeld bzw. einem Freund oder einer Freundin aufzunehmen. Ich konnte mich der Aufgabe erst am Sonntag widmen, da ich am Freitag und Samstag freiwillig in der HTW weilte um an der 2. KD Zukunftswerkstatt teilzunehmen. Warum? Peter hat das gut auf den Punkt gebracht:

Mein Sonntag begann dann um 9 bei Anton in Köpenick, wo ich dessen bezaubernde Freundin Kari fotografierte und endete irgendwann gegen 20 Uhr in Wedding bei der nicht minder tollen Jana. Zwischendurch stattete ich Flo noch einen Besuch ab, bei dem uns auch der Regen nicht stoppen sollte. 3 von 4 Fotos hatte ich im Kasten und dachte auch fast, dass es dabei bleiben würde, bis Karl spontan anrief und sofort ein Fotoshooting forderte, als er von meiner Aufgabe erfuhr. Dienstag Abend spazierte ich dann also noch mit ihm durch Altglienicke, sodass ich pünktlich Mittwoch früh mit 4 Fotos im Kurs aufkreuzen konnte.

Ein herzliches Dankeschön natürlich noch mal an euch 4 für eure Zeit und euer Engagement bei der Umsetzung meiner Bildideen.

 

 

 

Ich bin’s

Lange liegt er zurück der letzte Blogeintrag, vergessen habe ich mein kleines Onlinetagebuch dennoch nicht, es war nur ein bisschen eng mit der Zeit. Die meisten sollten es mitbekommen haben: ich bin seit ende April mal wieder auf Krücken unterwegs. Dieses Mal quittierte der 5. Mittelfußknochen meines linken Fußes im Zweikampf den Dienst. Operiert werden musste das Ganze zu allem Überfluss dann auch noch.

 

Die Verletzung kam zu einem denkbar ungünstigem Zeitpunkt, kurz nach Semesterbeginn, so dass ich nun fast das komplette Semester mit Krücken bestreiten muss. Das 2. Semester ist eh schon eines der stressigeren und unter diesen Bedingungen ist das alles nicht wirklich einfacher. Mit Maren hatte ich für Ende Mai bereits Flug und Hotel für einen Paris Urlaub gebucht, den wir canceln mussten und zum Hurricane Festival werde ich auch nicht fahren können. Vielleicht spürt man in diesen Zeilen eine gewisse Frustration, was daran liegen könnte, dass sie vorherrscht.

Wer mich kennt, weiß allerdings, dass ich auch in solchen Zeiten noch mit einem Lächeln durch die Gegend humpel und so kam es, dass ich mich unter Anderem den Aufgaben im Fotokurs stellte. Die 1. derer lautete: 3  Inszenierungen des eigenen Ichs. Ich zeigte dann 5 Bilder im Kurs, von denen meinem Prof nur eines gefiel. Trotzdem möchte ich sie euch zeigen, da ich nach wie vor mit ihnen zufrieden bin.

 

 

 

 

 

Wenn ein Studium in Stress ausartet

Wer konnte damit rechnen? Nachdem wir im 1. Semester noch sehr entspannt durch die Uni spazierten, artet die ganze Veranstaltung nun im 2. Semester in, ich möchte es fast Stress nennen, aus. Das hängt wohl damit zusammen, dass wir in Typografie ein Buch machen werden, in Farbe und Form jede Woche Farbsensibilisierungsaufgaben für zu Hause bekommen, die mit Pinsel und Acrylfarbe bearbeitet werden wollen und das “Pech” haben, auch den Fotokurs in unserem Stundenplan zu finden. Natürlich ist dieses Pech, trotz des zeitlich hohen Aufwands, eher ein Glücksfall für mich, da ich ja ein ausgesprochen großer Fan der Fotografie bin.

Der Einstieg in diesen Fotokurs ist ein analoger, so kam es, dass wir vergangene Woche Fotogramme erstellen mussten. Und mit Fotogramme erstellen meine ich, wir standen an einem super schönen Frühlingstag, 7 Stunden im roten Licht des Fotolabors. Ähnlich, verhielt es sich mit der 2. Aufgabe, 3 Fotos mit einer Lochkamera aufnehmen und Positivabzüge erstellen. Und mit ähnlich meine ich, dass ich Freitag 7 und Samstag 6 Stunden in der Uni und im Fotolabor verbrachte um 3 gescheite Fotos zu produzieren. Insgesamt war das aber schon eine coole Erfahrung, wie man mit so einem Schuhkarton respektable Fotos produzieren kann. Als Thema für meine 3er Serie wählte ich: Semesterferien.

Das sind die Herren Studenten – Der Film

Nachdem ich im letzten Beitrag ja das letzte unbewegte Bild aus Österreich präsentierte, folgt heute der definitiv allerletzte Eintrag mit Material aus Mayrhofen. Dieses Mal handelt es sich jedoch um bewegte Bilder, die wir während der Woche aufgenommen haben. Ich habe das ganze mehr oder weniger schnell zusammen geschmissen und auch das hat schon genug Zeit in Anspruch genommen. Ich bin mir bewusst, dass manche Stellen nicht wirklich hochglanz Charakter haben, aber da war in der Kürze der Zeit und mit meinen doch eher bescheidenen Videokünsten dann einfach nicht mehr drin.

Videozeugs finde ich nämlich immer noch halbwegs grausam. Ich finde auch ehrlich gesagt, dass das Endergebnis nach dem Export wieder ziemlich matschig aussieht und nicht an die Qualität des Ausgangsmaterials rankommt, aber diese Geschichte mit dem Videoexport ist für mich en Buch mit sieben Siegeln. An dieser Stelle trotzdem auch ein Dank an den Kollegen Sebastian Murrer, ohne dessen Hilfe, das Ganze noch unschöner und langwieriger geworden wäre. That being said: Mir bereitet das Betrachten dieses Videos sehr große Freude und für das Filmfestival in Cannes war es eh nicht vorgesehen.

Guckt es wenigstens in 720p an, damit es halbwegs vernünftig aussieht.

Das sind die Herren Studenten

Wie ich ja bereits schrieb machten wir uns am 7.3. auf den Weg gen Süden um mal wieder eine Woche lang Berge, zu erst hoch und anschließend wieder herunter zu fahren. Super sinnvolle Beschäftigung, wenn man mal drüber nachdenkt. Pünktlich um kurz nach 3 Uhr rollten wir vom Hof, sammelten noch vergessene Dinge bei mir ein und weckten Anton, der eigentlich gar nicht schlafen sollte und setzten ihn auch ins Auto. Um 9:30 waren wir mit Karl aka Karl der Große aka Karlaschnikov am Münchner Hauptbahnhof verabredet. Pünktlich um 9:29 parkten wir ein und ärgerten uns über die verschwendete Minute. Auch Karl passte, zu unserer Überraschung, noch ins eigentlich schon volle Auto.

Dann ging es auf die Autobahn, wo uns dann irgendsoein BMW fahrender Vollspacko schnitt. Wir regten uns auf und das Ganze wurde auch nicht cooler, als in seiner Heckscheibe auf einmal “Polizei, bitte folgen.” aufleuchtete. Was folgte war eine über 1 stündige Durchsuchung unseres Autos durch die Fahndungsgruppe Drogen irgendwas. Die beiden Vollprofis waren so nett jedes Sockenpaar zu entrollen, vergaßen aber einen ganzen Rucksack zu durchsuchen. Just saying. Außerdem wurde uns von Oberkommissar Sherlock Holmes ob unserer 6 Jim Beam Flaschen an Bord Sportlichkeit bescheinigt. Offensichtlich konnte uns aber weder eine verlorene Radkappe unterwegs, noch die Fahndungsgruppe Drogen stoppen, sodass wir um ca. 13 Uhr in Mayrhofen einritten.

Was folgte waren 6 Tage Spaß im Schnee bei totalem Kaiserwetter bzw. Sichtweiten von 5m im Nebel an anderen Tagen. Der Tiefschnee konnte sich in der ersten Wochenhälfte auch sehen lassen und ermöglichte uns die ein oder andere Abfahrt bei der wir uns fühlten, als wären wir Boarder in “The Art of Flight”. Und natürlich wurden Erinnerungen geschaffen, die so lustig sind, dass ich auch in etlichen Jahren noch darüber lachen werde. Diese sind allerdings in unseren Köpfen am wertvollsten und da können sie auch bleiben. Ein paar Bilder:

Anders verhält es sich bei der Schlacht die wir mit unseren Vermietern im Gästehaus Auwitsch (es bietet sich an dieser Stelle ein sehr billiger Witz an, der den Verhältnissen zeitweise gut gerecht würde und der vermutlich besonders bei Österreichern gut ankommt) austrugen. Während am ersten Tag noch Tutti Frutti Sonnenschein herrschte, wechselte Frau Braun ab dem zweiten Tag zum hysterischen Rumbrüllen. So wurde uns dann erklärt, dass Tschechen mit Lastern die Skikeller ausräumen, seitdem die Grenzen offen sind. Anlass war, dass wir einmal vergessen hatten den Keller abzuschließen, in dem lediglich unser Zeug stand. Als wir am 3. Tag anmerkten, dass unser Raum, den wir mit der Heizung auf Stufe 6 (von 6) von 16 auf 17°C hochheizten ein wenig frisch sei, wurde uns klargemacht wir seien einfach zu verwöhnt. WIR HÄTTEN JA AUCH NOCH DECKEN IM SCHRANK. Es folgten kleinere Scharmützel bevor am Abreisetag, dass große Finale auf dem Plan stand. Wir haben einfach mal die Kamera angemacht. Pünktlich um 9:30 war das Zimmer übrigens Pickobello und Eva glücklich. Im Video leider nicht zu sehen ist, wie wir eine Gummibärchentüte auf einer versehentlich eingeschalteten Herdplatte zum Qualmen brachten. Nennen wir es mal unglücklich.

Auf dem Rückweg fanden wir uns noch im Münchner Hofbräuhaus ein, ich betrat zum ersten Mal einen Apple Store (ganz schön viele Mitarbeiter dort, kann das sein?) und wir besuchten das Trainingsgelände des FC 7 Tore Bayern München.

Das war es.

Durch die Nacht

Ein bisschen überrascht es sogar mich selbst, dass ich diese Zeilen tatsächlich schreiben kann, denn just in diesem Moment sitzen wir im Auto auf der A9 und sind auf dem Weg nach Mayrhofen. Wir, das sind Anton, Flo und ich. Karl sammeln wir in München ein. Vielleicht.

Warum ich nicht so ganz an diese Zeilen geglaubt habe? Die Hotelsuche im November war alles Andere als einfach und war wohl nur erfolgreich, weil ich eine Ferienwohnung fand, dessen Vermieter nur per Fax zu erreichen waren. Ein Aufwand, den scheinbar viele andere scheuten. Ich überlegte kurz eine Brieftaube mit der Anfrage loszuschicken, fand dann aber tatsächlich einen Weg im Internet kostenlos Faxe zu versenden und zu empfangen, ohne einmal etwas ausdrucken zu müssen.

Dann braucht man ja auch noch ein Auto um zur Ferienwohnung zu kommen. Hatten wir bis gestern auch nicht so richtig sicher, sitzen jetzt aber trotzdem in einem. Solide Planung da mal wieder von unserer Seite.

In diesem Sinne, bis in einer Woche, ich habe da so eine Vorahnung, dass unsere Wohnung kein Internet haben wird. Dafür gibt es eine Sauna!