David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Melt Berlin

Herrje. So kann es doch hier nicht weitergehen. Ich bereue es keine Zeit zu haben beziehungsweise mir keine Zeit zu nehmen, um hier öfter mal etwas zu posten. Einfach nur für mich selbst, damit ich in ein oder zwei Jahren die Einträge durchgucke und mich an die Zeit zurückerinnern kann.

Diesen Sommer zum Beispiel war ich auf zwei Festivals. Technisch gesehen. Eigentlich war es nur eins. Denn wenn man mit Backpack und Zelt in der Hand beim Berlin Festival aufschlägt, wird man merken, dass das «Festival» im Namen nicht so richtig ernst gemeint ist.

Im Juli waren Anton, Flo, Karl und ich beim Melt. Nach den vorherigen SMS Festival besuchen war es ein wenig ungewohnt und anstrengend das Auto 500 Kilometer entfernt vom Zeltplatz zu parken, um dann Zelt, Getränke, Grill und den ganzen anderen Kram in drei Durchgängen bis zum Zelt zu schleppen. Was ich jetzt schon fast vergessen hatte war mein absurder Plan am Donnerstag die Pre-Party mit Bonaparte mitzunehmen, obwohl ich am Freitag Endpräsentation im Hauptprojekt hatte. Zusammengefasst fuhr ich Donnerstag zum Melt, ging zu Bonaparte, fuhr dann um 2 Uhr nach Hause und ging um 5 ins heimische Bett. Am nächsten Tag dann um 9 zur Uni, um zu präsentieren, wo kurioserweise gar keine Präsentation erwartet wurde. Nachmittags ging es dann wieder zum Melt, wo dann drei Tage Festivalspaß folgen sollten. Diese endeten dann wiederum unsanft Sonntagnacht direkt nach dem Auftritt des Bombay Bicycle Club. Wir bauten direkt danach ab und fuhren nach Berlin, da für mich am Montag eine weitere «Prüfung» auf dem Programm stand.

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Mailand — Teil 3

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Am nächsten Tag aßen wir zwischen Schneehügeln und mit Blick auf den Comer See »Polenta«. Polenta ist ein Brei aus Maisgrieß und gehört zur lokalen Kochtradition. Kann einem schmecken, muss es aber nicht. Man kann auch einfach sagen: »Hm.«.

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Mailand — Teil 2

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Wenn ihr mal nach Mailand kommt, solltet ihr unbedingt ein, zwei oder drei Panzerottis bei Luini essen.

Am Donnerstag Abend gaben wir uns mal wieder dem Groundhopping hin und besuchten das Serie A Spiel Inter Mailand gegen Udinese Calcio. Aufgrund der mittelmäßigen Saison von Inter und der Ansetzung am Wochentag waren nur ein bisschen mehr als ein Drittel der Plätze im Stadion gefüllt. Wir standen zum Glück hinterm Tor im Ultra Block, wo sich davon niemand beirren lies und kräftig Stimmung gemacht wurde. Auch ein bisschen Pyrotechnik wurde abgebrannt, was aber irgendwie allen Beiteiligten völlig egal war. Die Einlasskontrollen waren auch wieder sehr lasch und im Block gibt es eh keine Ordner. Im Stadion wird übrigens kein Bier, sondern Sambuka oder irgendwas alkoholisches kaffeemäßiges getrunken. Sehr gewöhnungsbedürftig. Über das Spiel muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren. 0:0.

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Mailand — Teil 1

Anfang März, als die Semesterferien in vollem Gange waren, wurde mir häufiger die Frage gestellt, ob ich denn noch in den Urlaub fahren werde. Meine Antwort war dann immer, dass ich nichts geplant habe, es aber eigentlich eine richtig gute Idee wäre. Zweieinhalb Wochen später saß ich dann auch schon mit Flo im easyjet Flieger nach Mailand. Ein absoluter Glücksfall übrigens. Voller Vorfreude lud ich mir am Vorabend das Passbook Ticket auf mein iPhone und fühlte mich schon wie James Bond ob meines Hightech Lebensstils. Beim Boarding am nächsten Morgen war es der Flughafenmitarbeiterin dann allerdings nicht möglich das Ticket zu scannen. Sie tippte dann per Hand irgendwelche Nummern ein und wir durften doch noch mitfliegen.

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Nebelsurfen und Abschied nehmen

Paradise Valley

 

Nachdem wir uns 3 Tage lang mit den Atlantikwellen herumgeschlagen hatten, wurde es Zeit für ein bisschen Abwechslung. Deshalb entschieden wir uns an einer Tour ins Paradise Valley teilzunehmen, die vom Surf Berbere Hostel angeboten wurde. Und eins kann man sagen, der Name Paradise Valley trifft es ganz gut, aber seht selbst:

 
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Surf’s up

Eine der größten Überraschungen erlebten wir am Tag nach unserer improvisierten Rückfahrt aus der Sahara. Kurz und bündig erklärten wir unserem Hotelbesitzer, bei dem wir die Tour gebucht hatten, was passiert war. Er griff daraufhin hinter die Rezeption und begann zu zählen:„One hundred, two hundred, three hundred, …” Schließlich händigte er uns 1200 Dirham aus, also genau den Betrag, den uns die Taxifahrt gekostet hatte. Hätte schlechter laufen können.

Wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg zum Busbahnhof von wo wir über Agadir nach Taghazout fahren wollten. Und zum ersten Mal scheiterten wir mit unserer Taktik, einfach am Bahnhof aufzutauchen und das Gefährt zum Zielort zu besteigen. Alle Busse bis 18:30 waren ausgebucht. Glücklicherweise gab es jedoch direkt um die Ecke einen zweiten Bahnhof. Auch an diesem bot sich uns jedoch das gleiche Bild. Alles ausgebucht.

Die einzige Option die blieb war also eine weitere Taxifahrt, die im Endeffekt nicht so unverschämt viel teurer war, als die eigentlich geplante Busfahrt. Dafür aber deutlich bequemer und schneller.

 

 
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„Zurück nach Marrakech“ oder „Verloren in der Wüste“

»Yallah, yallah!« …

Lautes Klatschen.
»Yallah, yallah!« …

Wir öffnen unsere Augen. Oder doch nicht? Es ist komplett dunkel um uns herum. Ein Blick auf die Uhr sorgt für Klarheit: 4:30. Zeit die Rückfahrt nach Marrakech anzutreten. Schließlich hatten wir ja schon 2 1/2h geschlafen und dafür sind wir ja nun auch nicht in die Sahara gefahren. Wir ruckeln also auf den Rücken der Dromedare durch die Dunkelheit und langsam wird es immer heller. Auf einer der letzten Dünen machen wir eine Pause und genießen den Sonnenaufgang.

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