David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Ein Plakat für die Leipziger Buchmesse 2013

 

Erste Woche im 3. Semester = Kurzzeitentwurfsprojektwoche. Im Plakatkurs sollte ein Plakat für die Leipziger Buchmesse gestaltet werden. Natürlich stand bei den Überlegungen im Kurs immer die Thematik klassisches Buch vs. eBook im Vordergrund. Wäre der fiktive Auftraggeber nicht die Buchmesse gewesen, hätte ich wohl einen provokanteren Ansatz verfolgt und das klassische Buch direkt mal beerdigt. Mit dem Ergebnis bin ich aber dennoch sehr zufrieden.

Der Bachelor

Übermorgen muss ich meine Bachelorarbeit abgeben, jedenfalls dann, wenn die Zeit weiter so an mir vorbeirast, wie es in den letzten Monaten der Fall war. 2 Jahre werden nicht so lang sein, wie sie jetzt noch klingen. Grund genug ab und an mal ein paar Gedanken an die Arbeit zu verschwenden, die den Abschluss meines Studiums darstellen wird.

Vor ein paar Wochen hatten wir ja Werkschau bei uns an der HTW. Neben den Semesterarbeiten aller Jahrgänge wurden natürlich auch die Bachelorarbeiten des 8. Semesters ausgestellt. Leider habe ich es zu keiner Präsentation geschafft, aber es war auch schon ganz interessant sich die Arbeiten einfach mal so anzugucken. Und jetzt muss ich ehrlich gesagt zugeben: viele Projekte haben mich absolut nicht vom Hocker gehauen. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Arbeiten, die ich auf der Werkschau sah, sondern auch für Andere auf bspw. Design made in Germany. Es lag nicht daran, dass die Illustrationen in einem Buch übers Angeln nicht super schön oder die Fotos in einem Fotoband nicht großartig waren. Eher dachte ich mir: Ein Buch übers Angeln? Als Bachelorarbeit? Wirklich? Es geht mir jetzt nicht darum auf diesem Buch rumzuhacken, denn wie gesagt, es war echt hübsch. Für mich steht es exemplarisch für all die Arbeiten, die meiner Meinung nach nicht den Anspruch einen Bachelorarbeit erfüllen.

Wie ich mir eine Solche vorstelle? Zum Beispiel so wie die von Martin Guder, Christoph Rauscher oder Dennis Michaelis und Laura Dreßler. Und da sei das Ergebnis jetzt mal völlig dahingestellt, aber das sind für mich 3 Beispiele dafür, wie man versuchen sollte im Rahmen seiner Abschlussarbeit etwas Neues zu entwickeln, Fragen zu beantworten oder auch Probleme zu lösen. So richtig mit Konzept und Nachdenken und so.

Ich werde mir jedenfalls alle Mühe geben, für meine Abschlussarbeit eine Aufgabenstellung zu finden, die diesen Vorstellungen gerecht wird. Das diese Themenfindung unter Druck alles Andere als einfach ist, habe ich zwar im Zuge unseres Buchprojektes auch schon gelernt, aber das sollte doch wohl zu schaffen sein.

Lisa

 

 

 

4 Jahreszeiten

 

 

 

Stadtteilportrait

Die letzte Aufgabe des Semesters im Fotokurs. Als Stadtteil galt ein Umkreis von 3km um den eigenen Wohnort. Ich hätte natürlich in Friedrichshagen Strandkörbe im Strandbad fotografieren können, mein Ziel war aber doch irgendwie ein etwas anderer Blick auf meinen bildhübschen Stadtteil.

 

 

 

 

 

Black Swan

WAS. FÜR. EIN. SEMESTER. Im 1. Semester bin ich noch mit Manu durch die Flure gegangen und wir haben gesagt, wir wollen im 2. Semester unbedingt mehr eigene Projekte nebenbei machen und was ist passiert? Wir hatten mehr Arbeit, als wir es uns je hätten träumen lassen. Die letzten 2-3 Wochen haben wir eigentlich immer bis mindestens 2 Uhr an unserem Kram gesessen. Das Tolle daran ist natürlich, jetzt zu sehen, wie man die Projekte beendet und wie viel man in einem Semester geschafft hat.

In den nächsten Tagen werde ich so nach und nach einiges davon zeigen. Den Anfang mache ich mit meiner Abschlussarbeit aus dem Studiofotografie Kurs, welchen ich belegt hatte und von dem ich mir ehrlich gesagt so viel mehr erhofft hatte. Nun ja, ich habe danach freiwillig auch noch den 3D & Motiondesign Kurs besucht und das war eine sehr gute Entscheidung, die hoffentlich in den Semesterferien in einen kleinen Film mündet. Zurück zur Studiofotoaufgabe. Zum Abschluss des Kurses galt es, einen Film mit einem Foto zu visualisieren bzw. auf den Punkt zu bringen.

Ich wollte schon immer mal was mit einer Ballettänzerin machen und nutzte dann die Chance indem ich mich für “Black Swan” entschied. Für diejenigen, die den Film nicht kennen: Grob geht es um eine Ballettänzerin mit psychischen Problemen. Mein Bild zeigt die, auf den ersten Blick perfekte Ballerina, bei der man erst bei genauerem Hinsehen die Probleme erkennen kann. Das Foto entstand an dem Tag leider unter ziemlichem Zeitdruck, sodass ich unbedingt noch einmal mit Lisa zusammenarbeiten möchte. Sie hat aber auch in der Kürze der Zeit einen fantastischen Job gemacht hat. Danke Lisa. Danke auch Pepita für die Vermittlung des Kontakts und mal wieder Danke Karl für die Hilfe. (Ich hab dann noch was für dich demnächst.)

 

Ich bin’s

Lange liegt er zurück der letzte Blogeintrag, vergessen habe ich mein kleines Onlinetagebuch dennoch nicht, es war nur ein bisschen eng mit der Zeit. Die meisten sollten es mitbekommen haben: ich bin seit ende April mal wieder auf Krücken unterwegs. Dieses Mal quittierte der 5. Mittelfußknochen meines linken Fußes im Zweikampf den Dienst. Operiert werden musste das Ganze zu allem Überfluss dann auch noch.

 

Die Verletzung kam zu einem denkbar ungünstigem Zeitpunkt, kurz nach Semesterbeginn, so dass ich nun fast das komplette Semester mit Krücken bestreiten muss. Das 2. Semester ist eh schon eines der stressigeren und unter diesen Bedingungen ist das alles nicht wirklich einfacher. Mit Maren hatte ich für Ende Mai bereits Flug und Hotel für einen Paris Urlaub gebucht, den wir canceln mussten und zum Hurricane Festival werde ich auch nicht fahren können. Vielleicht spürt man in diesen Zeilen eine gewisse Frustration, was daran liegen könnte, dass sie vorherrscht.

Wer mich kennt, weiß allerdings, dass ich auch in solchen Zeiten noch mit einem Lächeln durch die Gegend humpel und so kam es, dass ich mich unter Anderem den Aufgaben im Fotokurs stellte. Die 1. derer lautete: 3  Inszenierungen des eigenen Ichs. Ich zeigte dann 5 Bilder im Kurs, von denen meinem Prof nur eines gefiel. Trotzdem möchte ich sie euch zeigen, da ich nach wie vor mit ihnen zufrieden bin.

 

 

 

 

 

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