David Jacobs Blog

Jerusalem Reloaded

Wir konnten uns ja nicht so einfach geschlagen geben. Der Tempelberg ist nicht nur laut Lonely Planet die Nummer Eins Sehenswürdigkeit in Israel, wir mussten da also rauf. Pünktlichst um 12:30 standen wir vor den Toren des Tempelbergs und dieses Mal konnte uns nichts stoppen. Ein paar Minuten später waren wir auf dem Gelände und konnten den Felsendom in all seinem Glanz bewundern. Wir waren nun sogar zu dritt, da Sina, die ich in Südamerika auf dem Inka Trail kennengelernt hatte, zufällig auch gerade in Jerusalem war.

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Endlich Wetterglück in Mitzpe Ramon

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Mitzpe Ramon ist eine Kleinstadt im Süden Israels, genauer gesagt in der Negev Wüste. Nach Mitzpe Ramon fährt man, um den Machtesch Ramon, einen Erosionskrater mit bis zu 40 Kilometer Ausdehnung, zu sehen. Es sollte der südlichste und auch der letzte Stop unseres Trips werden, bevor wir uns wieder auf den Rückweg nach Tel Aviv begaben. Auch deshalb gönnten wir uns ein nettes Essen in einem hippen veganen Restaurant, dass natürlich nicht mit seinen günstigen Preise lockte, dafür aber leckere Gerichte auf den Tisch brachte.

Danach musste ich Karl überzeugen, dass wir unsere letzte Nacht in einem Hostel verbringen. Draußen stürmte es mal wieder und war knackig kalt. Und trotzdem konnte nicht mal mein Angebot, ihn auf die Nacht im Hostel einzuladen, so richtig begeistern. Karl hätte lieber im Zelt gefroren, anstatt für 18 Euro im gemütlichen Hostel mit Dusche. Er war buchstäblich niedergeschlagen, über meinen Wunsch. Ein richtiger Abenteurer halt.

Falls es euch mal nach Mitzpe Ramon verschlagen sollte, übernachtet im «The Green Backpackers».

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Für den nächsten Morgen gab es nur einen Programmpunkt. Sunrise Hike hinunter in den Krater. Pünktlich um 6:00 Uhr waren wir an der Kraterkante und hatten endlich mal Glück mit dem Wetter, der Sunrise Teil war also geglückt und bescherte uns ein paar epische Momente. Aber weil ja nichts so richtig klappen sollte, fanden wir den Start des Wanderweges nicht. Wir suchten uns wirklich dumm und dämlich und fanden ihn nicht, obwohl er sehr eindeutig in einem Plan eingezeichnet war. Er war nicht dort, wo er sein sollte. Nachdem in Masada noch der Sonnenaufgang des Sunrise Hikes fehlte, war es hier nun genau andersrum.

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Totes Meer

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Auf das Tote Meer hatte ich mich ganz besonders gefreut. Ich fand es so unvorstellbar und kurios im Wasser zu liegen und dabei nicht unterzugehen, dass ich unbedingt mal erleben wollte wie es sich anfühlt. Wir fuhren also Richtung Südosten und die Landschaft um uns herum wurde immer karger und trockener. Das Wetter wurde allerdings nicht trockener, obwohl wir uns mittlerweile in der Wüste befanden. Immer wieder gab es Regenschauer und wir mussten schon Angst haben, dass eine der großen Straßen, die auf unserem Weg lagen gesperrt werden würde.

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Jerusalem

Tag für Tag, ein Highlight nach dem Anderen, so lief es auf unserer Express Rundreise durch Israel. Und so erreichten wir am Donnerstag Jerusalem, wo Felsendom, Ölberg, Yad Vashem, die Klagemauer und viele weitere Sehenswürdigkeiten darauf warteten von uns bewundert zu werden.

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Al-Nusra-Front vs. Assad

Nach unserem Umweg über Haifa machten wir uns schnellstmöglich auf den Weg in die Golanhöhen. Die Gegend hat eine sehenswerte Landschaft zu bieten, ist aber vor allem aufgrund seiner politischen Geschichte bekannt. Man kann dort also Wanderungen in Nationalparks unternehmen, sich einen Eindruck davon verschaffen welchen Landstrich Syriens Israel seit 1967 annektiert hat und seit neuestem mit den eigenen Augen sehen, wie sich in Quneitra Jabhat al-Nusra und das Assad-Regime bekämpfen.

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Parkplatzzelten in Akko

Israel hat natürlich mehr zu bieten als Tel Aviv, weshalb wir uns aufmachten den Rest des Landes zu erkunden. Mein Rückflug war für Montagmorgen gebucht, heißt am Sonntagabend mussten wir spätestens wieder zurück sein. Das gab uns 5 Tage. Karl heckte einen straffen Zeitplan aus, mit dem wir in dieser Zeit 17 der Top 20 Highlights Israels sehen sollten.

Am Dienstag holten wir unseren Mietwagen ab und machten uns direkt auf den Weg gen Norden nach Akko, einer kleinen Stadt am Mittelmeer mit einer gut erhaltenen arabischen Altstadt. Die guckten wir uns natürlich an und genossen hervorragenden Hummus.

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4 Tage Tel Aviv

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Was ihr hier seht ist eine junge Frau, die auf einer Halloween Party dem Protagonisten einer Freak Show einen Geldschein auf die Zunge tackert. Mein erster richtiger Abend in Tel Aviv fiel auf Halloween, sodass überall die entsprechenden Partys stattfanden. Halloween Partys, ich weiß ja nicht, nicht so meins, aber das war dann doch ganz gute Unterhaltung.

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Erster Tag in Tel Aviv

Jetzt ist es geschehen. Ich poste die ersten Bilder aus Israel, bevor ich mit denen aus Südamerika durch bin. Naja, was solls. Seit gestern bin ich in Tel Aviv, um dem lieben Karl einen Besuch abzustatten, der hier gerade als Volontär arbeitet.

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Auf dem Weg hier her, wäre ich in Istanbul bei der Zwischenlandung beinahe mein Penny Board losgeworden, weil die Mitarbeier der Sicherheitskontrolle ein Problem sahen. Dabei war ich damit gerade aus einem Flugzeug gestiegen, sollte jetzt aber nicht wieder damit in ein anderes steigen. Ein Mitarbeiter von Turkish Airlines fand es genauso sinnlos, nahm mein Board der Security ab und gab es mir wieder. Guter Mann. Auch sonst war der Flug mit Turkish Airlines ziemlich angenehm und das Essen aller erste Sahne.

Nach dem ich mich dann richtig ausgeschlafen hatte, aßen wir unfassbar leckeren Humus mit Pita Broten, bevor wir durch Jaffa schlenderten und den Tag am Strand ausklingen ließen. Jetzt schon ziemlich spannend sind die Kontraste zwischen dem arabisch dominierten Jaffa und der modernen, manchmal fast futuristisch wirkenden Innenstadt von Tel Aviv.

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