David Jacob’s Blog

Farewell

Und dann war da noch die Geschichte mit meinem MacBook Pro. Eines Freitag Abends zeigte mein Display komische Sachen an. Genau die gleichen Fehler tauchten auf meinem externen Monitor auf. Da war mir eigentlich schon klar welch tragisches Schicksal meinem Arbeitsgerät bevorsteht. Die Grafikkarte hatte es erledigt. Soweit so gewöhnlich.

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(Symbolbild; Quelle)

Wäre da nicht diese Kleinigkeit, dass ungefähr jedes 2011er MacBook Pro früher oder später diesem Problem erliegt. So traf es auch schon MacBooks von Manu und scheinbar mindestens 15.000 weiteren Besitzern, die diese Petition unterzeichnet haben. (Unterzeichnet die doch bitte auch, wenn ihr zwei Minuten Zeit habt.) Im Apple Support Forum hat das entsprechende Thema, Stand heute, 559 Seiten.

Der Knackpunkt ist nämlich, dass eine Reparatur der Grafikkarte um die 600€ kostet, da diese auf dem Logicboard sitzt. Und wer bitte schön findet es in Ordnung 600€ in ein drei Jahre altes Gerät zu investieren, welches man für 1800€ gekauft hat?

Obwohl es sich offensichtlich um einen Serienfehler handelt ist Apple offenbar nicht gewillt diesen umsonst zu beheben. Aber wie auch, wenn man gerade mal 160 Milliarden Cash Reserven hat. Davon, dass ich eine Woche auf einen Termin im Apple Store warten müsste, damit überhaupt jemand mein Gerät anguckt, will ich gar nicht erst anfangen.

Und was habe ich an diesem verhängnisvollem Freitag morgens gemacht?

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Wenn es doch nur eine Alternative gäbe …

Melt Berlin

Herrje. So kann es doch hier nicht weitergehen. Ich bereue es keine Zeit zu haben beziehungsweise mir keine Zeit zu nehmen, um hier öfter mal etwas zu posten. Einfach nur für mich selbst, damit ich in ein oder zwei Jahren die Einträge durchgucke und mich an die Zeit zurückerinnern kann.

Diesen Sommer zum Beispiel war ich auf zwei Festivals. Technisch gesehen. Eigentlich war es nur eins. Denn wenn man mit Backpack und Zelt in der Hand beim Berlin Festival aufschlägt, wird man merken, dass das «Festival» im Namen nicht so richtig ernst gemeint ist.

Im Juli waren Anton, Flo, Karl und ich beim Melt. Nach den vorherigen SMS Festival besuchen war es ein wenig ungewohnt und anstrengend das Auto 500 Kilometer entfernt vom Zeltplatz zu parken, um dann Zelt, Getränke, Grill und den ganzen anderen Kram in drei Durchgängen bis zum Zelt zu schleppen. Was ich jetzt schon fast vergessen hatte war mein absurder Plan am Donnerstag die Pre-Party mit Bonaparte mitzunehmen, obwohl ich am Freitag Endpräsentation im Hauptprojekt hatte. Zusammengefasst fuhr ich Donnerstag zum Melt, ging zu Bonaparte, fuhr dann um 2 Uhr nach Hause und ging um 5 ins heimische Bett. Am nächsten Tag dann um 9 zur Uni, um zu präsentieren, wo kurioserweise gar keine Präsentation erwartet wurde. Nachmittags ging es dann wieder zum Melt, wo dann drei Tage Festivalspaß folgen sollten. Diese endeten dann wiederum unsanft Sonntagnacht direkt nach dem Auftritt des Bombay Bicycle Club. Wir bauten direkt danach ab und fuhren nach Berlin, da für mich am Montag eine weitere «Prüfung» auf dem Programm stand.

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Mailand — Teil 3

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Am nächsten Tag aßen wir zwischen Schneehügeln und mit Blick auf den Comer See »Polenta«. Polenta ist ein Brei aus Maisgrieß und gehört zur lokalen Kochtradition. Kann einem schmecken, muss es aber nicht. Man kann auch einfach sagen: »Hm.«.

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The Art of Travel

Für unser experimentelles Entwurfsprojekt im 6. Semester sollten wir »The Art Of Travel« von Alain de Botton lesen beziehungsweise den obigen Film gucken, der darauf basiert. Die Machart des Films ist zugegebenermaßen nicht besonders sexy, aber inhaltlich trifft er ein paar Dinge voll auf den Punkt. Kann man sich mal an einem entspannten Sonntagnachmittag angucken. Eventuell werde ich mir auch das Buch mal bestellen, da im Film vermutlich nicht eins zu eins alles aus dem Buch wiedergegeben wird.

Vier Zitate fand ich so treffend, dass ich sie an dieser Stelle hier einfach festhalten möchte.

»A dominant impulse on encountering beauty is to wish to hold on to it, to possess it and give it weight in one’s life. There is an urge to say, ‘I was here, I saw this and it mattered to me.«

»The pleasure we derive from journeys is perhaps dependent more on the mindset with which we travel than on the destination we travel to.«

»It seemed an advantage to be traveling alone. Our responses to the world are crucially moulded by whom we are with, we temper our curiosity to fit in with the expectations of others… Being closely observed by a companion can inhibit us from observing others; we become taken up with adjusting ourselves to the companion’s questions and remarks, we have to make ourselves seem more normal than is good for our curiosity.«

»It is not necessarily at home that we best encounter our true selves. The furniture insists that we cannot change because it does not; the domestic setting keeps us tethered to the person we are in ordinary life, who may not be who we essentially are.«
— Alain de Botton, The Art of Travel

Mailand — Teil 2

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Wenn ihr mal nach Mailand kommt, solltet ihr unbedingt ein, zwei oder drei Panzerottis bei Luini essen.

Am Donnerstag Abend gaben wir uns mal wieder dem Groundhopping hin und besuchten das Serie A Spiel Inter Mailand gegen Udinese Calcio. Aufgrund der mittelmäßigen Saison von Inter und der Ansetzung am Wochentag waren nur ein bisschen mehr als ein Drittel der Plätze im Stadion gefüllt. Wir standen zum Glück hinterm Tor im Ultra Block, wo sich davon niemand beirren lies und kräftig Stimmung gemacht wurde. Auch ein bisschen Pyrotechnik wurde abgebrannt, was aber irgendwie allen Beiteiligten völlig egal war. Die Einlasskontrollen waren auch wieder sehr lasch und im Block gibt es eh keine Ordner. Im Stadion wird übrigens kein Bier, sondern Sambuka oder irgendwas alkoholisches kaffeemäßiges getrunken. Sehr gewöhnungsbedürftig. Über das Spiel muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren. 0:0.

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Mailand — Teil 1

Anfang März, als die Semesterferien in vollem Gange waren, wurde mir häufiger die Frage gestellt, ob ich denn noch in den Urlaub fahren werde. Meine Antwort war dann immer, dass ich nichts geplant habe, es aber eigentlich eine richtig gute Idee wäre. Zweieinhalb Wochen später saß ich dann auch schon mit Flo im easyjet Flieger nach Mailand. Ein absoluter Glücksfall übrigens. Voller Vorfreude lud ich mir am Vorabend das Passbook Ticket auf mein iPhone und fühlte mich schon wie James Bond ob meines Hightech Lebensstils. Beim Boarding am nächsten Morgen war es der Flughafenmitarbeiterin dann allerdings nicht möglich das Ticket zu scannen. Sie tippte dann per Hand irgendwelche Nummern ein und wir durften doch noch mitfliegen.

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