Die letzte Aufgabe des Semesters im Fotokurs. Als Stadtteil galt ein Umkreis von 3km um den eigenen Wohnort. Ich hätte natürlich in Friedrichshagen Strandkörbe im Strandbad fotografieren können, mein Ziel war aber doch irgendwie ein etwas anderer Blick auf meinen bildhübschen Stadtteil.
Seit heute Vormittag habe ich Semesterferien, sodass es hier nun weiter geht im Takt. Die vorletzte Aufgabe im Fotokurs war die Visualisierung von 2 Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts. Das Ziel war es, jeweils ein Foto zu machen, dass authentisch wirkt und zwischen anderen Bildern dieser Zeit nicht auffallen würde. Ich entschied mich zum Einen, die 50er bzw. Irving Penn zu zitieren und zum Anderen ein 80er Aerobic Foto zu machen. Bei den 50er Bildern wollte ich einen Stil, der mir ästhetisch sehr zusagt rekonstruieren, wogegen beim Zweiten genau das Gegenteil der Fall war. Ich wollte aber irgendwie genau diese unangenehme Erfahrung machen, ein Bild zu machen, das zwar authentisch ist, mir aber gar nicht richtig gefällt. Mein Dank gilt mal wieder meinen Models, in diesem Fall Helen und Elisa, die großen Stress und Mühen auf sich nahmen um mir zu helfen.
Viele von uns verbrachten den gesamten gestrigen Tag in der HTW beim Aufbau der Ausstellungsräume, sodass heute um 13 Uhr alles geschniegelt und gestriegelt ist, wenn der Fachbereich Gestaltung der HTW mal wieder zur Werkschau einlädt. Ich bin gestern einige Male durch die Flure gelaufen und muss echt sagen, es ist der Wahnsinn was es heute und morgen alles zu sehen geben wird. Meine Empfehlung ist also: Unbedingt vorbeikommen! Es gibt heute Abend sogar Modenschauen und anderes verrücktes Zeug und außerdem findet die ganze Veranstaltung auf dem schönsten Campus der Welt statt Mehr Infos zur ganzen Werkschau gibt es auf werkschau-htw.de
Öffnungszeiten
Freitag 13. Juli von 13 – 20 Uhr Samstag 14. Juli von 11 – 18 Uhr
WAS. FÜR. EIN. SEMESTER. Im 1. Semester bin ich noch mit Manu durch die Flure gegangen und wir haben gesagt, wir wollen im 2. Semester unbedingt mehr eigene Projekte nebenbei machen und was ist passiert? Wir hatten mehr Arbeit, als wir es uns je hätten träumen lassen. Die letzten 2-3 Wochen haben wir eigentlich immer bis mindestens 2 Uhr an unserem Kram gesessen. Das Tolle daran ist natürlich, jetzt zu sehen, wie man die Projekte beendet und wie viel man in einem Semester geschafft hat.
In den nächsten Tagen werde ich so nach und nach einiges davon zeigen. Den Anfang mache ich mit meiner Abschlussarbeit aus dem Studiofotografie Kurs, welchen ich belegt hatte und von dem ich mir ehrlich gesagt so viel mehr erhofft hatte. Nun ja, ich habe danach freiwillig auch noch den 3D & Motiondesign Kurs besucht und das war eine sehr gute Entscheidung, die hoffentlich in den Semesterferien in einen kleinen Film mündet. Zurück zur Studiofotoaufgabe. Zum Abschluss des Kurses galt es, einen Film mit einem Foto zu visualisieren bzw. auf den Punkt zu bringen.
Ich wollte schon immer mal was mit einer Ballettänzerin machen und nutzte dann die Chance indem ich mich für “Black Swan” entschied. Für diejenigen, die den Film nicht kennen: Grob geht es um eine Ballettänzerin mit psychischen Problemen. Mein Bild zeigt die, auf den ersten Blick perfekte Ballerina, bei der man erst bei genauerem Hinsehen die Probleme erkennen kann. Das Foto entstand an dem Tag leider unter ziemlichem Zeitdruck, sodass ich unbedingt noch einmal mit Lisa zusammenarbeiten möchte. Sie hat aber auch in der Kürze der Zeit einen fantastischen Job gemacht hat. Danke Lisa. Danke auch Pepita für die Vermittlung des Kontakts und mal wieder Danke Karl für die Hilfe. (Ich hab dann noch was für dich demnächst.)
Neue Aufgabe, neues Glück. Die Aufgabe der letzten Woche im Fotokurs lautete, je ein Portrait von einer Person aus unserem sozialen Umfeld bzw. einem Freund oder einer Freundin aufzunehmen. Ich konnte mich der Aufgabe erst am Sonntag widmen, da ich am Freitag und Samstag freiwillig in der HTW weilte um an der 2. KD Zukunftswerkstatt teilzunehmen. Warum? Peter hat das gut auf den Punkt gebracht:
Meckern darf nur, wer auch mitgestaltet. Ergo: Zukunftswerkstatt, Tag 2. #kdhtw
Mein Sonntag begann dann um 9 bei Anton in Köpenick, wo ich dessen bezaubernde Freundin Kari fotografierte und endete irgendwann gegen 20 Uhr in Wedding bei der nicht minder tollen Jana. Zwischendurch stattete ich Flo noch einen Besuch ab, bei dem uns auch der Regen nicht stoppen sollte. 3 von 4 Fotos hatte ich im Kasten und dachte auch fast, dass es dabei bleiben würde, bis Karl spontan anrief und sofort ein Fotoshooting forderte, als er von meiner Aufgabe erfuhr. Dienstag Abend spazierte ich dann also noch mit ihm durch Altglienicke, sodass ich pünktlich Mittwoch früh mit 4 Fotos im Kurs aufkreuzen konnte.
Ein herzliches Dankeschön natürlich noch mal an euch 4 für eure Zeit und euer Engagement bei der Umsetzung meiner Bildideen.
Lange liegt er zurück der letzte Blogeintrag, vergessen habe ich mein kleines Onlinetagebuch dennoch nicht, es war nur ein bisschen eng mit der Zeit. Die meisten sollten es mitbekommen haben: ich bin seit ende April mal wieder auf Krücken unterwegs. Dieses Mal quittierte der 5. Mittelfußknochen meines linken Fußes im Zweikampf den Dienst. Operiert werden musste das Ganze zu allem Überfluss dann auch noch.
Die Verletzung kam zu einem denkbar ungünstigem Zeitpunkt, kurz nach Semesterbeginn, so dass ich nun fast das komplette Semester mit Krücken bestreiten muss. Das 2. Semester ist eh schon eines der stressigeren und unter diesen Bedingungen ist das alles nicht wirklich einfacher. Mit Maren hatte ich für Ende Mai bereits Flug und Hotel für einen Paris Urlaub gebucht, den wir canceln mussten und zum Hurricane Festival werde ich auch nicht fahren können. Vielleicht spürt man in diesen Zeilen eine gewisse Frustration, was daran liegen könnte, dass sie vorherrscht.
Wer mich kennt, weiß allerdings, dass ich auch in solchen Zeiten noch mit einem Lächeln durch die Gegend humpel und so kam es, dass ich mich unter Anderem den Aufgaben im Fotokurs stellte. Die 1. derer lautete: 3 Inszenierungen des eigenen Ichs. Ich zeigte dann 5 Bilder im Kurs, von denen meinem Prof nur eines gefiel. Trotzdem möchte ich sie euch zeigen, da ich nach wie vor mit ihnen zufrieden bin.
Wer konnte damit rechnen? Nachdem wir im 1. Semester noch sehr entspannt durch die Uni spazierten, artet die ganze Veranstaltung nun im 2. Semester in, ich möchte es fast Stress nennen, aus. Das hängt wohl damit zusammen, dass wir in Typografie ein Buch machen werden, in Farbe und Form jede Woche Farbsensibilisierungsaufgaben für zu Hause bekommen, die mit Pinsel und Acrylfarbe bearbeitet werden wollen und das “Pech” haben, auch den Fotokurs in unserem Stundenplan zu finden. Natürlich ist dieses Pech, trotz des zeitlich hohen Aufwands, eher ein Glücksfall für mich, da ich ja ein ausgesprochen großer Fan der Fotografie bin.
Der Einstieg in diesen Fotokurs ist ein analoger, so kam es, dass wir vergangene Woche Fotogramme erstellen mussten. Und mit Fotogramme erstellen meine ich, wir standen an einem super schönen Frühlingstag, 7 Stunden im roten Licht des Fotolabors. Ähnlich, verhielt es sich mit der 2. Aufgabe, 3 Fotos mit einer Lochkamera aufnehmen und Positivabzüge erstellen. Und mit ähnlich meine ich, dass ich Freitag 7 und Samstag 6 Stunden in der Uni und im Fotolabor verbrachte um 3 gescheite Fotos zu produzieren. Insgesamt war das aber schon eine coole Erfahrung, wie man mit so einem Schuhkarton respektable Fotos produzieren kann. Als Thema für meine 3er Serie wählte ich: Semesterferien.
Nachdem ich im letzten Beitrag ja das letzte unbewegte Bild aus Österreich präsentierte, folgt heute der definitiv allerletzte Eintrag mit Material aus Mayrhofen. Dieses Mal handelt es sich jedoch um bewegte Bilder, die wir während der Woche aufgenommen haben. Ich habe das ganze mehr oder weniger schnell zusammen geschmissen und auch das hat schon genug Zeit in Anspruch genommen. Ich bin mir bewusst, dass manche Stellen nicht wirklich hochglanz Charakter haben, aber da war in der Kürze der Zeit und mit meinen doch eher bescheidenen Videokünsten dann einfach nicht mehr drin.
Videozeugs finde ich nämlich immer noch halbwegs grausam. Ich finde auch ehrlich gesagt, dass das Endergebnis nach dem Export wieder ziemlich matschig aussieht und nicht an die Qualität des Ausgangsmaterials rankommt, aber diese Geschichte mit dem Videoexport ist für mich en Buch mit sieben Siegeln. An dieser Stelle trotzdem auch ein Dank an den Kollegen Sebastian Murrer, ohne dessen Hilfe, das Ganze noch unschöner und langwieriger geworden wäre. That being said: Mir bereitet das Betrachten dieses Videos sehr große Freude und für das Filmfestival in Cannes war es eh nicht vorgesehen.
Guckt es wenigstens in 720p an, damit es halbwegs vernünftig aussieht.