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Persönlich – David Not Jacob

David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Hallo David, erzähl doch mal was. Vielleicht auch ein bisschen vom SMS Festival.

Oh, sehr gern. In den vergangenen Wochen ist mein Outpout, hier im Blog, aber auch mit der Kamera, etc. tendenziell gegen 0 gegangen. Gründe gab es. Die Vorbereitung auf die Saison 2011/2012 beim Fussball zum Beispiel.

Dann war da noch das Sonne Mond Sterne Festival, welches ich vor 1 1/2 Wochen besuchte, das auch ein wenig Vorbereitung bedurfte. Zwischendurch, wollte die HTW dann auch noch Geld und irgendwelche Briefe haben und so weiter und so fort. Das SMS Festival liegt hinter mir, die Immatrikulation an der HTW ist beinahe durch und so langsam legt sich der Staub. Ich freue mich schon, endlich wieder die Kamera in die Hand zu nehmen und den Blog mit Inhalt zu füllen. Ich habe einiges vor.

An dieser Stelle soll heute aber erstmal noch eine kleine, sicher unvollständige Gedankensammlung zum SMS folgen.

Sonne Mond Sterne stellte ja meine Festival Premiere dar, dementsprechend versuchte ich nicht mit zu großen Erwartungen an den Start zu gehen, um nicht enttäuscht die Heimreise antreten zu müssen. Das Fazit: Besser ging es nicht, es war eines der besten Wochenenden meines Lebens.

Das Line Up gefiel mir ja von Anfang an gut, ich hatte lediglich die Befürchtung durch einen unglücklichen Timetable einiges zu verpassen. Dies war nicht der Fall, ich habe tatsächlich alles gesehen, was ich mir erhofft hatte.

Bonaparte ( kannte ich vorher nicht und sah sie nur durch Zufall) – sehr merkwürdige Band, bekommen aber Pluspunkte für nackte wrestlende Frauen auf der Bühne und die pogotaugliche Musik // Lexy & K-Paul – hörte ich so nebenbei während ich Karl suchte, war ganz nett // Deichkind – wie erwartet der absolute Todespogo, inklusive Nahtoderlebnisse für Felix und mich. Während ich einen Crowdsurfabsturz überlebte, erstickte Felix fast an Federn während wir auf dem Boden liegend vom Schlauchboot überfahren wurden // Moby – wahnsinnige Lichtshow, die wie wir von der Bar 25 Stage beobachteten // Niconé – sehr schönes Set am Bar 25 Strand // Sascha Braemer – siehe Niconé // Frittenbude – überragend die mal Live zu sehen, sehr schönes Set inklusive Wall of Love // Clueso – kann man machen, Gewinner war stark // Fritz Kalkbrenner – Einlass ins Zelt = so in etwa muss das bei der letzten Loveparade gewesen sein; im Zelt = 1 Milliarde Grad, F. Kalkbrenners Set = Episch! // Swedish House Mafia – für mich Abschluss des Festivals und visuell, und atmosphärisch mit das Beste was ich bisher erlebte. Episch halt.

Es gäbe etliche Anekdoten zu erzählen, das bringt aber keinem was, da es eh nur für uns so lustig ist. Was bei einem Festival abgeht wissen die, die schonmal da waren, der Rest glaubt es eh nicht … Abschließend möchte ich noch einen besonderen Dank aussprechen an das “Zelt” 20 m neben uns, mit den Boxentürmen, welches 3 Tage DURCHGÄNGIG beschissene Kackmusik mit einem einzigen behindertem Wummern in einer Lautstärke zum besten gab, die mir das Gefühl gab die Boxen stünden im Zelt neben mir. ICH DACHTE MEINE OHREN FANGEN AN ZU BLUTEN.

Abgesehen davon war es großartig. Nächstes Jahr wieder?

Everyday David

Seit ein paar Monaten nutze ich mehr oder weniger täglich die Everyday App auf meinem iPhone. Die Idee ist simpel, man macht jeden Tag ein Foto von sich. Das Ergebnis sieht dann beispielsweise so aus. Bei mir sieht man ganz gut, wie aus etwas, dass man Frisur nennen könnte nach wenigen Wochen ein katastrophales Durcheinander wird.

Lakeside Living

 

Warum dieser Blog so heißt?

 

 

 

 

 

 

 

Deshalb.

Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studieren …

… werde ich nicht.

 

 

Bevor ich mich recht kurzfristig entschied mich an der HTW für Kommunikationsdesign zu bewerben, lag mein Hauptfokus auf der Bewerbung für Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK. Ich schrieb damals hier darüber. Vor wenigen Tagen bekam ich nun Bescheid über mein Ergebnis der ersten Runde des Eignungstests. Ich habe es geschafft, dass bringt mir zwar nichts, ist aber für das Ego ganz nett. Aber die zweite und dritte Runde wäre ja auch noch zu überstehen gewesen, wer weiß was da am Ende bei rumgekommen wäre. Im Endeffekt wird das aber an meiner Entscheidung für die HTW absolut nichts ändern, da mir Kommunikationsdesign einfach mehr Spaß machen wird.

Ich zeige trotzdem einfach mal wie ich die Aufgabe:

“Überzeugen Sie die Lehrenden und Lernenden des BA-Studienganges Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation, dass Sie ein geeigneter Kandidat für den Studiengang sind.”

Format: DIN A4 – Volumen: max. 3 Seiten – Die Formatvorgabe ist zwingend einzuhalten.

bearbeitet habe. Ich bin das Ganze nämlich ein bisschen lockerer und humorvoller angegangen und hatte fast befürchtet damit daneben zu liegen …

 

 

 

 

 

 

Unter dem “Vielen Dank” auf der 3. Seite, klebte dann noch eine kleine Hülle in der diese 5 Visitenkarten zum herausnehmen drin waren.

 

… ein Neues beginnt.

Ein Kapitel geht zu Ende …

Fotos von Jana Teil II

Ich lernte Jana über meine Freundin kennen. Sie fotografiert auch und zwar ganz großartig. Besonders die Portraits die sie so macht finde ich super. Da ich bisher noch relativ wenig im Bereich Portrait machte, fragte ich Jana ob wir das nicht mal ändern wollen. Sonntag war es dann mal soweit und wir knipsten uns erstmal gegenseitig. Nächstes mal soll dann ein Model herhalten. Freiwillige vor?

Der Sonntag Nachmittag war auf jeden Fall sehr angenehm, wir schlenderten 3 Stunden durch den Treptower Park und machten hier und da Fotos. Alle Bilder entstanden mit der 550D und dem 50mm 1.8 von Canon, falls das jemanden tangiert. Ansonsten haben wir viel mit Gegenlicht und offener Blende gearbeitet, das war eigentlich auch von Anfang an auch so gedacht.

Und sonst? Ich finde die Bilder super und Jana ist klasse. Ihren Blog findet man übrigens hier: http://janagoetze.wordpress.com/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 


 

“Entschied mich gerade die HTW HTW sein zu lassen. Wäre sowieso nichts gescheites mehr bei rumgekommen.”

So fing alles an. Das war am 21. März. 9 Tage vor dem Abgabetermin für die Hausaufgabe  für die Eignungsprüfung des Studiengangs Kommunikationsdesign an der HTW.  Zwischen diesem Tweet und dem 31.3. lagen ein paar verdammt anstrengende Tage, die es aber komplett Wert waren. So richtig wollte ich mich eigentlich nie Bewerben für Kommunikationsdesign, was aber nichts mit mangelndem Interesse sondern eher mit meinen nicht vorhandenen Zeichenkünsten zusammenhing. Bis vor 2 Jahren, glaube ich, musste man nämlich in der 2. Runde noch zeichnen, da hätte ich es gar nicht erst probieren müssen. Diese Einstellung habe ich aber irgendwie im Kopf behalten, ich dachte ich wäre chancenlos.

Ende Februar kam dann die Hausaufgabe: “Relation.”  Während die meisten Bewerber zu diesem Zeitpunkt schon ihre Mappe fertig hatten, an der sie seit Monaten arbeiteten und sich nun auf die Hausaufgabe stürzten, kümmerte ich mich darum erst einmal meine UDK Bewerbung fertigzustellen. Irgendwann machte ich mir dann auch mal Gedanken zur HTW, aber auch nicht so richtig ernsthaft. Die Sache war eigentlich gegessen. Mitte März war dann meine UDK Bewerbung fertig und da ich nichts anderes mehr auf dem Zettel hatte, dachte ich nochmal über die Aufgabe “Relation” nach. Am 21. kam ich dann zum obigen Ergebnis. Selbst Mitte März wäre es eigentlich ohnehin eine wahnwitzige Idee gewesen noch eine Mappe und die Hausaufgabe aus dem Boden zu stampfen.

Dann kam irgendwie alles anders. Ich sah bei Precore 1-2 Mappen und machte mir ein weiteres Mal Gedanken über die Aufgabe. Am 23. war sie dann plötzlich da, die Idee mit der ich meiner Meinung nach eine realistische Chance hatte. Zeitlich war das natürlich alles suboptimal. Meine Hausaufgabe postete ich ja bereits, ich war 2 Tage lang damit beschäftigt alles und jeden zu fotografieren um diese Hausaufgabe noch fertig zu bekommen. Nebenbei kaufte ich in einem Künstlerbedarf meine Mappen, weißes 300g Papier und Foto-Sprühkleber. Am folgenden Wochenende stellte ich dann meine 2. Mappe zusammen, die ca. 20 Arbeiten beinhalten sollte. Mein großer Vorteil, ohne den ich das Ganze nie gepackt hätte, war sicherlich, dass ich durch Felux, meine Konzertfotografie, usw. schon genug arbeiten hatte. Ich musste im Prinzip nur noch alles zusammenstellen. Montag und Dienstag war ich dann bei einer Digitaldruckerei und montierte am Dienstag Abend meine arbeiten auf dem 300g Papier, jagte Nieten durch meine Hausaufgabe und band sie mit einer Kordel. Mittwoch war ich fertig, Donnerstag war Abgabe. Mehr Punktlandung ging nicht.

In diesen 7 Tagen, habe ich vermutlich so effektiv gearbeitet wie nie zuvor, es war sowas von anstrengend, aber es hat gleichzeitig so dermaßen viel Spaß gemacht. Ich habe einfach das gemacht, was ich liebe. Diese Woche hat mich nochmal darin bestätigt, dass dieser Studiengang wohl der richtige für mich ist.

Am Donnerstag saß ich dann wie so ein Junkie auf Entzug auf Arbeit und zitterte mich dem Feierabend entgegen. Freitag ging es zur HTW, fürchterliche Anspannung auf dem Weg, der Weg ins Foyer, ich guckte auf die Liste und konnte es nicht wirklich glauben  meine Nummer zu sehen. Das Gespräch war dann eigentlich recht unspektakulär und im Moment, in dem ich den Raum verließ , war mir eigentlich klar, ich hab’s gepackt. Logischerweise habe ich das nicht so nach außen kommuniziert, denn wenn ich dann doch gescheitert wäre ….