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Ich als Motiv – David Not Jacob

David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Fototagebuch Teil 2

Ihr erinnert euch an meinen ersten analogen Film nach etlichen Jahren Pause? Heute gibt es ein paar Bilder vom Zweiten, die allerdigns schon im Winter und Frühling dieses Jahres entstanden sind und entwickelt wurden. Ich habe es lediglich nicht gepackt Abzüge machen zu lassen. Vergangene Woche habe ich das mal nachgeholt, ein paar Abzüge habe ich schon vor Ewigkeiten in der Uni gemacht, unschwer zu erkennen an den Rahmen. Es ist nach wie vor so, dass ich die EXA ab und zu mitnehme, wenn ich irgendwo hingehe. Demenstprechend sind die Bilder wieder eine lockere Sammlung von Momenten aus diesen Tagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin’s

Lange liegt er zurück der letzte Blogeintrag, vergessen habe ich mein kleines Onlinetagebuch dennoch nicht, es war nur ein bisschen eng mit der Zeit. Die meisten sollten es mitbekommen haben: ich bin seit ende April mal wieder auf Krücken unterwegs. Dieses Mal quittierte der 5. Mittelfußknochen meines linken Fußes im Zweikampf den Dienst. Operiert werden musste das Ganze zu allem Überfluss dann auch noch.

 

Die Verletzung kam zu einem denkbar ungünstigem Zeitpunkt, kurz nach Semesterbeginn, so dass ich nun fast das komplette Semester mit Krücken bestreiten muss. Das 2. Semester ist eh schon eines der stressigeren und unter diesen Bedingungen ist das alles nicht wirklich einfacher. Mit Maren hatte ich für Ende Mai bereits Flug und Hotel für einen Paris Urlaub gebucht, den wir canceln mussten und zum Hurricane Festival werde ich auch nicht fahren können. Vielleicht spürt man in diesen Zeilen eine gewisse Frustration, was daran liegen könnte, dass sie vorherrscht.

Wer mich kennt, weiß allerdings, dass ich auch in solchen Zeiten noch mit einem Lächeln durch die Gegend humpel und so kam es, dass ich mich unter Anderem den Aufgaben im Fotokurs stellte. Die 1. derer lautete: 3  Inszenierungen des eigenen Ichs. Ich zeigte dann 5 Bilder im Kurs, von denen meinem Prof nur eines gefiel. Trotzdem möchte ich sie euch zeigen, da ich nach wie vor mit ihnen zufrieden bin.

 

 

 

 

 

Das sind die Herren Studenten – Der Film

Nachdem ich im letzten Beitrag ja das letzte unbewegte Bild aus Österreich präsentierte, folgt heute der definitiv allerletzte Eintrag mit Material aus Mayrhofen. Dieses Mal handelt es sich jedoch um bewegte Bilder, die wir während der Woche aufgenommen haben. Ich habe das ganze mehr oder weniger schnell zusammen geschmissen und auch das hat schon genug Zeit in Anspruch genommen. Ich bin mir bewusst, dass manche Stellen nicht wirklich hochglanz Charakter haben, aber da war in der Kürze der Zeit und mit meinen doch eher bescheidenen Videokünsten dann einfach nicht mehr drin.

Videozeugs finde ich nämlich immer noch halbwegs grausam. Ich finde auch ehrlich gesagt, dass das Endergebnis nach dem Export wieder ziemlich matschig aussieht und nicht an die Qualität des Ausgangsmaterials rankommt, aber diese Geschichte mit dem Videoexport ist für mich en Buch mit sieben Siegeln. An dieser Stelle trotzdem auch ein Dank an den Kollegen Sebastian Murrer, ohne dessen Hilfe, das Ganze noch unschöner und langwieriger geworden wäre. That being said: Mir bereitet das Betrachten dieses Videos sehr große Freude und für das Filmfestival in Cannes war es eh nicht vorgesehen.

Guckt es wenigstens in 720p an, damit es halbwegs vernünftig aussieht.

Das sind die Herren Studenten

Wie ich ja bereits schrieb machten wir uns am 7.3. auf den Weg gen Süden um mal wieder eine Woche lang Berge, zu erst hoch und anschließend wieder herunter zu fahren. Super sinnvolle Beschäftigung, wenn man mal drüber nachdenkt. Pünktlich um kurz nach 3 Uhr rollten wir vom Hof, sammelten noch vergessene Dinge bei mir ein und weckten Anton, der eigentlich gar nicht schlafen sollte und setzten ihn auch ins Auto. Um 9:30 waren wir mit Karl aka Karl der Große aka Karlaschnikov am Münchner Hauptbahnhof verabredet. Pünktlich um 9:29 parkten wir ein und ärgerten uns über die verschwendete Minute. Auch Karl passte, zu unserer Überraschung, noch ins eigentlich schon volle Auto.

Dann ging es auf die Autobahn, wo uns dann irgendsoein BMW fahrender Vollspacko schnitt. Wir regten uns auf und das Ganze wurde auch nicht cooler, als in seiner Heckscheibe auf einmal “Polizei, bitte folgen.” aufleuchtete. Was folgte war eine über 1 stündige Durchsuchung unseres Autos durch die Fahndungsgruppe Drogen irgendwas. Die beiden Vollprofis waren so nett jedes Sockenpaar zu entrollen, vergaßen aber einen ganzen Rucksack zu durchsuchen. Just saying. Außerdem wurde uns von Oberkommissar Sherlock Holmes ob unserer 6 Jim Beam Flaschen an Bord Sportlichkeit bescheinigt. Offensichtlich konnte uns aber weder eine verlorene Radkappe unterwegs, noch die Fahndungsgruppe Drogen stoppen, sodass wir um ca. 13 Uhr in Mayrhofen einritten.

Was folgte waren 6 Tage Spaß im Schnee bei totalem Kaiserwetter bzw. Sichtweiten von 5m im Nebel an anderen Tagen. Der Tiefschnee konnte sich in der ersten Wochenhälfte auch sehen lassen und ermöglichte uns die ein oder andere Abfahrt bei der wir uns fühlten, als wären wir Boarder in “The Art of Flight”. Und natürlich wurden Erinnerungen geschaffen, die so lustig sind, dass ich auch in etlichen Jahren noch darüber lachen werde. Diese sind allerdings in unseren Köpfen am wertvollsten und da können sie auch bleiben. Ein paar Bilder:

Anders verhält es sich bei der Schlacht die wir mit unseren Vermietern im Gästehaus Auwitsch (es bietet sich an dieser Stelle ein sehr billiger Witz an, der den Verhältnissen zeitweise gut gerecht würde und der vermutlich besonders bei Österreichern gut ankommt) austrugen. Während am ersten Tag noch Tutti Frutti Sonnenschein herrschte, wechselte Frau Braun ab dem zweiten Tag zum hysterischen Rumbrüllen. So wurde uns dann erklärt, dass Tschechen mit Lastern die Skikeller ausräumen, seitdem die Grenzen offen sind. Anlass war, dass wir einmal vergessen hatten den Keller abzuschließen, in dem lediglich unser Zeug stand. Als wir am 3. Tag anmerkten, dass unser Raum, den wir mit der Heizung auf Stufe 6 (von 6) von 16 auf 17°C hochheizten ein wenig frisch sei, wurde uns klargemacht wir seien einfach zu verwöhnt. WIR HÄTTEN JA AUCH NOCH DECKEN IM SCHRANK. Es folgten kleinere Scharmützel bevor am Abreisetag, dass große Finale auf dem Plan stand. Wir haben einfach mal die Kamera angemacht. Pünktlich um 9:30 war das Zimmer übrigens Pickobello und Eva glücklich. Im Video leider nicht zu sehen ist, wie wir eine Gummibärchentüte auf einer versehentlich eingeschalteten Herdplatte zum Qualmen brachten. Nennen wir es mal unglücklich.

Auf dem Rückweg fanden wir uns noch im Münchner Hofbräuhaus ein, ich betrat zum ersten Mal einen Apple Store (ganz schön viele Mitarbeiter dort, kann das sein?) und wir besuchten das Trainingsgelände des FC 7 Tore Bayern München.

Das war es.

Vielleicht werde ich Social Media Berater, die Fotos dafür habe ich jetzt schonmal …

 

Jana brauchte ein neues Bewerbungsfoto. Also machten wir Eines. Wir nutzten für das Ganze eine graubraune Wand, stellten uns ca. 1 Meter davor und positionierten einen Blitz mit Durchlichtschirm rechts der Kamera, sowie einen zweiten links davon, der gegen die Wand blitzte um als Fülllicht zu dienen und einen zu starken Schatten des Portraitierten, auf der Wand, zu vermeiden. Eigentlich wollten wir nur Bilder von Jana machen, aber ich dachte mir, wenn die Blitze schonmal stehen, kann ich mich auch mal für 5 Minuten als Modell probieren, solche Bilder zu haben, kann schließlich nie schaden. Ich bin zufrieden mit den Ergebnissen.

 

 

 

Everyday David

Seit ein paar Monaten nutze ich mehr oder weniger täglich die Everyday App auf meinem iPhone. Die Idee ist simpel, man macht jeden Tag ein Foto von sich. Das Ergebnis sieht dann beispielsweise so aus. Bei mir sieht man ganz gut, wie aus etwas, dass man Frisur nennen könnte nach wenigen Wochen ein katastrophales Durcheinander wird.

Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studieren …

… werde ich nicht.

 

 

Bevor ich mich recht kurzfristig entschied mich an der HTW für Kommunikationsdesign zu bewerben, lag mein Hauptfokus auf der Bewerbung für Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK. Ich schrieb damals hier darüber. Vor wenigen Tagen bekam ich nun Bescheid über mein Ergebnis der ersten Runde des Eignungstests. Ich habe es geschafft, dass bringt mir zwar nichts, ist aber für das Ego ganz nett. Aber die zweite und dritte Runde wäre ja auch noch zu überstehen gewesen, wer weiß was da am Ende bei rumgekommen wäre. Im Endeffekt wird das aber an meiner Entscheidung für die HTW absolut nichts ändern, da mir Kommunikationsdesign einfach mehr Spaß machen wird.

Ich zeige trotzdem einfach mal wie ich die Aufgabe:

“Überzeugen Sie die Lehrenden und Lernenden des BA-Studienganges Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation, dass Sie ein geeigneter Kandidat für den Studiengang sind.”

Format: DIN A4 – Volumen: max. 3 Seiten – Die Formatvorgabe ist zwingend einzuhalten.

bearbeitet habe. Ich bin das Ganze nämlich ein bisschen lockerer und humorvoller angegangen und hatte fast befürchtet damit daneben zu liegen …

 

 

 

 

 

 

Unter dem “Vielen Dank” auf der 3. Seite, klebte dann noch eine kleine Hülle in der diese 5 Visitenkarten zum herausnehmen drin waren.

 

Tiefen entspannt

Seit der Zusage am Donnerstag ist alles leichter geworden. Durch diesen Brief wurde für mich endlich eine nervige Ungewissheit beendet, in welche man im Prinzip Anfang der 12. Klasse fällt. Da muss man dann sein Abitur auf die Reihe kriegen und weiß irgendwie nicht wie es danach weitergeht. Erst ist unklar was bei den Prüfungen rauskommt, dann weiß man nicht was man am besten studieren soll, dann hofft man auf einen Studienplatz, usw … Wenn man ihn dann endlich hat den Studienplatz, dann ist es, bzw. fand ich es unheimlich befreiend endlich zu wissen wo es die nächste 3-4 Jahre hingeht. 2 Jahre Ungewissheit fallen da von einem ab.

Großartig war es natürlich, dass nach der Zusage erst einmal dieses grandiose Osterwochenende folgte. Das Wetter war ja wohl das beste seit meinem Malediven Urlaub. Im Prinzip waren diese 5 Tage ein Urlaub, so habe ich es jedenfalls empfunden. Das könnten durchaus die besten Tage 2011 gewesen sein, aber wer weiß was noch kommt. Ich gucke jetzt ganz entspannt in die Zukunft.