David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Death Road

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Der Tag nach dem Frauenwrestling. Der Tag an dem eines unserer absoluten Highlights anstehen sollte. Eine 6 stündige, 60 Kilometer weite Downhilltour auf der gefährlichsten Straße der Welt. Wir fuhren also mit dem Bus in die Berge und wie sollte es anders sein, das Wetter war wie vorausgesagt bescheiden. Kalt, verregnet und nebelig, so stark, dass man bisweilen nicht mal die andere Seite des Tals sah. Aber wie schlimm das Wetter eigentlich war, merkten wir nach den ersten 10 Minuten Talfahrt auf unseren Mountainbikes. Trotz Helm, Handschuhen und einem Overall, den wir bekommen hatten, war es einfach nur unfassbar kalt. Nach ungefähr drei Minuten konnte ich meine Hände kaum noch zum Bremsen gebrauchen. Von der eigenlich spektakulären Landschaft konnte man auch nicht viel erkennen.

 

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Die gute Nachricht: mit jedem Höhenkilometer, den wir hinter uns ließen, wurde es spürbar wärmer. Beim ersten Zwischenstopp war man dann einfach nur noch nass, fror aber wenigstens nicht mehr. Die Ausblicke wurden immer besser und der Nebel mauserte sich vom Spielverderber zum atemberaubenden Hingucker. Und auch das Fahrradfahren selbst machte langsam aber sicher auch so richtig Spaß.

 

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Die gefährlichste Straße der Welt soll die Death Road angeblich sein. Diesen Ruf hat sie noch aus Zeiten in denen sich regulärer Autoverkehr entlang der Talhänge seinen Weg bahnte. Damals stürzten Busse und PKW von der Straße, was zu vielen Toten führte. Heute gibt es eine neue sichere Straße und die Death Road ist mehr oder weniger nur noch Touristenattraktion. Auch in dieser neuen Rolle fordert sie dennoch einige Menschenleben. Man muss schon aufpassen was man macht. Eine Kaffeefahrt ist die Tour jedenfalls nicht und eine Unachtsamkeit kann dazu führen, dass man mit seinem Rad über die Klippe stürzt und dann geht es viele Meter abwärts. Unser Guide sprach von drei solchen Fälle im letzten Jahr.

 

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Insgesamt war die Tour eines der Highlights auf unserer Reise, auch wenn der versprochene Swimming Pool am Ziel etwas zu wünschen übrig ließ. Auf alles andere traf das an diesem Tag absolut nicht zu. Also unbedingt machen, falls ihr mal die Chance dazu habt.

 

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Veröffentlicht am 28. March 2015 in Ich als Motiv, Persönlich, Reisen, Sport, Südamerika   |   , , , , ,