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April – 2011 – David Not Jacob

David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Tiefen entspannt

Seit der Zusage am Donnerstag ist alles leichter geworden. Durch diesen Brief wurde für mich endlich eine nervige Ungewissheit beendet, in welche man im Prinzip Anfang der 12. Klasse fällt. Da muss man dann sein Abitur auf die Reihe kriegen und weiß irgendwie nicht wie es danach weitergeht. Erst ist unklar was bei den Prüfungen rauskommt, dann weiß man nicht was man am besten studieren soll, dann hofft man auf einen Studienplatz, usw … Wenn man ihn dann endlich hat den Studienplatz, dann ist es, bzw. fand ich es unheimlich befreiend endlich zu wissen wo es die nächste 3-4 Jahre hingeht. 2 Jahre Ungewissheit fallen da von einem ab.

Großartig war es natürlich, dass nach der Zusage erst einmal dieses grandiose Osterwochenende folgte. Das Wetter war ja wohl das beste seit meinem Malediven Urlaub. Im Prinzip waren diese 5 Tage ein Urlaub, so habe ich es jedenfalls empfunden. Das könnten durchaus die besten Tage 2011 gewesen sein, aber wer weiß was noch kommt. Ich gucke jetzt ganz entspannt in die Zukunft.

“Sehr geehrter Herr Jacob, wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können …”

Technik, die (mich) begeistert

Gestern Abend telefonierten Maren und ich mit Dana.

Und mit telefonieren meine ich, wir führten ein kostenloses Videotelefonat nach Amerika mit meinem Mobiltelefon. Ich finde das großartig. Vor ein paar Jahren saß ich noch zu Hause am PC und habe mich mit einem 56K Modem ins Internet eingewählt. Auch nur ein Foto per Email nach Amerika zu schicken hätte wohl 15 Minuten oder länger gedauert. Und heute hole ich mein Handy raus und führe mal eben ein Videotelefonat mit Dana. Ist das nicht der Wahnsinn? Ich mein das Ding ist vielleicht einen cm dick und 8 hoch. Zum Beginn meiner Zeit am Gymnasium war es gerade eine riesen Sache, wenn das neue Handy 16.000 statt 256 Farben hatte. Jetzt macht man Videotelefonate in die USA. Eigentlich fehlt nur noch ein Hologram, das in mein Zimmer gebeamt wird, sodass ich mein Gegenüber vor mir sehe.

Naja, nächstes Jahr dann …

Unser Verlangen nach der perfekten Selbstinszenierung

Mir ist in den letzten Tagen etwas klar geworden. Und es nervt mich ganz gewaltig. Ich werde das Gefühl nicht mehr los, dass unsere Generation (vielleicht auch nur mein “Facebook”freundeskreis) nicht in der Lage ist etwas zu genießen oder an etwas Spaß zu haben, dass wir nicht unseren “Freunden” präsentieren können. Selbst diese Facebook Freunde haben wir ja nur um vor unseren Freunden gut dazustehen. Wenn ich mal durch meine im Vergleich zu anderen noch bescheidene Freundesliste gucke, dann will ich vielleicht mit ca. 20 Leute davon gerne am Wochenende was machen. Aber gut, für die Kontaktmöglichkeiten, etc. mag das ja noch gut sein.

Was mir aber mittlerweile komplett gegen den Strich geht, wir machen Sachen nur noch um damit in unserem sozialen Umfeld gut dazustehen. Bei jedem Erlebnis denken wir schon daran wie wir das ausschlachten können um unseren sozialen Status zu festigen oder zu verbessern. Das fängt damit an, dass im Urlaub Fotos gemacht werden, welche zeigen sollen wie toll alles ist und wir die Zeit unseres Lebens haben und die dann gleich bei Facebook gepostet werden , es geht weiter beim Party machen am Wochenende, bei der Mottowoche im Abitur und und und. Bei Facebook wird dann schonmal auß einem Urlaub mit 80% Regentagen, der tollste Strandurlaub des Lebens.  Wie viele Mottowochenbilder ich in den letzten 2 Wochen sehen musste ist absurd. Auch wenn ich zugeben muss, durchaus mal geschmunzelt zu haben. Am extremsten ist dieses ganze Phänomän vermutlich nach Partyabenden. Manchmal lese ich so am nächsten Morgen in meiner Facebook Timeline und denke mir: “Verdammt David, scheinbar fanden gestern die besten Partys des Jahrzehnts statt und alle meine Freunde hatten die Nacht ihres Lebens”. Erstens glaube ich das nicht und zweitens interessiert es mich auch gar nicht.  Und dann gibt es noch die, die so Sachen posten wie:”Alles scheiße!”, aber darüber müssen wir wohl nicht mehr reden. Die totale Selbstdarstellung.

Es geht nicht mehr um unseren Spaß, sondern darum, dass es so aussieht als hätten wir Spaß.

Ich vermute einige sind jetzt schon kurz davor zu schreiben, “JACO WAS LABERST DU FÜRN SCHEISS, DU POSTEST DOCH SELBST IMMER BEI FACEBOOK, BIST BEI TWITTER UND HAST AUCH NOCH SONEN DUMMEN BLOG IN DEM ES NUR UM DICH GEHT!!11!!!!!eins!1”

Recht habt ihr, ABER ….

Bei Facebook poste ich nur noch sehr sporadisch. Bei Twitter dafür umso mehr, dafür kann dort jeder selbst entscheiden wem er folgt, ein entscheidender Vorteil. Wer nur langweiligen Mist über sich selbst postet wird auch entsprechend wenig Publikum finden. Mein Blog ist wirklich nur etwas um meine Fotografie zu verbessern und zu zeigen, außerdem ist auch hier das Folgen auf komplett freiwilliger Basis.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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Ceesy & Teesy + Ali H. und Saubi Live @ ABC – Videos und wie es war.

Richtig gut. So könnte man wohl das Konzert zusammenfassen, welches die Junos am 1.4. im ABC in Berlin Mitte boten. Wer nicht da war hat definitiv das beste Konzert, das die Bande bisher gab verpasst, kann aber noch ein paar Eindrücke sammeln, indem er sich die Videos und Fotos des Abends zu Gemüte führt.

Es war natürlich ein großer Vorteil dieses Mal funktionierende Technik am Start gehabt zu haben, aber auch das Licht und die gelungene Setlist haben für eine super Konzertatmosphäre gesorgt. Bis auf den kleinen Aprilscherz zu Beginn ist alles perfekt gelaufen.

Größten Respekt zolle ich übrigens Toni, Yves, Ali und Saubi, die sich da vor ihrem gesamten Bekanntenkreis auf die Bühne stellen und alles geben.

Hängengeblieben ist, hoffentlich nicht nur bei mir, Tonis Appell an alle Anwesenden den Arsch hochzukriegen und im Leben was zu erreichen und das zu machen was einem Spaß macht. Ich könnte in dieser Beziehung nicht mehr mit ihm übereinstimmen.

Die Junos sind auf einem guten Weg.

Webdesign. Und so.

Hallo Nachbarn,

wenigen ist es vielleicht schon aufgefallen, david-jacob.de erstrahlt seit gestern Abend in einem ganz neuen Gewand. Zugegeben, es handelt sich noch nicht um die hohe Kunst des Webdesigns aber ein Anfang ist gemacht. Webdesign ist bisher irgendwie wie vernagelt für mich, was mich verwundert da ich mir alles andere halbwegs passabel selbst beigebracht habe. Der Einstieg ist nun aber scheinbar gefunden und ich werde von jetzt an stetig an meiner Seite basteln. Als erstes auf dem Programm steht ein Portfolio meiner Foto- und Grafikarbeiten.

Und sonst so?

Ich warte gespannt weiterhin auf eine Mitteilung der HTW, ob ich einen KD Studienplatz verdient habe. Außerdem werde ich zusammen mit vielen anderen Leuten im August zum SonneMondSterne Festival fahren. Das wird sicherlich ziemlich gigantisch, da Acts wie die Swedish House Mafia, Deichkind und Frittenbude im Line Up vertreten sind.

Ende.

Gestern Abend (Ceesy & Teesy + Ali H. und Saubi Konzertfotos)

Ein paar erste Bilder vom gestrigen Abend. Videos und Zeugs kommt alles noch.