David Jacobs Blog

Die Studenten sind zurück — Marokko 2013

Ohne viele Worte. Letzten Herbst reisten wir durch Marokko. Ich bloggte eine ganze Menge darüber und wollte auch wieder ein Video, ähnlich dem unseres Winterurlaubs, machen. Ich war im Winter fast fertig bis Dinge dazwischen kamen. Und jetzt … jetzt bin ich mit über einjähriger Verspätung fertig. Die Studenten sind zurück. Viel Spaß.

Nebelsurfen und Abschied nehmen

Paradise Valley

 

Nachdem wir uns 3 Tage lang mit den Atlantikwellen herumgeschlagen hatten, wurde es Zeit für ein bisschen Abwechslung. Deshalb entschieden wir uns an einer Tour ins Paradise Valley teilzunehmen, die vom Surf Berbere Hostel angeboten wurde. Und eins kann man sagen, der Name Paradise Valley trifft es ganz gut, aber seht selbst:

 
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Surf’s up

Eine der größten Überraschungen erlebten wir am Tag nach unserer improvisierten Rückfahrt aus der Sahara. Kurz und bündig erklärten wir unserem Hotelbesitzer, bei dem wir die Tour gebucht hatten, was passiert war. Er griff daraufhin hinter die Rezeption und begann zu zählen:„One hundred, two hundred, three hundred, …” Schließlich händigte er uns 1200 Dirham aus, also genau den Betrag, den uns die Taxifahrt gekostet hatte. Hätte schlechter laufen können.

Wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg zum Busbahnhof von wo wir über Agadir nach Taghazout fahren wollten. Und zum ersten Mal scheiterten wir mit unserer Taktik, einfach am Bahnhof aufzutauchen und das Gefährt zum Zielort zu besteigen. Alle Busse bis 18:30 waren ausgebucht. Glücklicherweise gab es jedoch direkt um die Ecke einen zweiten Bahnhof. Auch an diesem bot sich uns jedoch das gleiche Bild. Alles ausgebucht.

Die einzige Option die blieb war also eine weitere Taxifahrt, die im Endeffekt nicht so unverschämt viel teurer war, als die eigentlich geplante Busfahrt. Dafür aber deutlich bequemer und schneller.

 

 
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„Zurück nach Marrakech“ oder „Verloren in der Wüste“

»Yallah, yallah!« …

Lautes Klatschen.
»Yallah, yallah!« …

Wir öffnen unsere Augen. Oder doch nicht? Es ist komplett dunkel um uns herum. Ein Blick auf die Uhr sorgt für Klarheit: 4:30. Zeit die Rückfahrt nach Marrakech anzutreten. Schließlich hatten wir ja schon 2 1/2h geschlafen und dafür sind wir ja nun auch nicht in die Sahara gefahren. Wir ruckeln also auf den Rücken der Dromedare durch die Dunkelheit und langsam wird es immer heller. Auf einer der letzten Dünen machen wir eine Pause und genießen den Sonnenaufgang.

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Merzouga — Erg Chebbi

 

2. Tag der Wüstentour. Nach einer recht kurzen Nacht und hastigem Frühstück quetschten wir uns wieder in unseren gemütlichen Bus. Wie schon am Vortag, wurden erst mal ordentlich Kilometer geschrubbt. Nach ein paar Stops erreichten wir das Todgha Tal. Wir gönnten uns ein erfrischendes Fußbad im Bächlein, dass zwischen den bombastischen Felswänden dahinplätscherte.

 

 

 


 
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Marrakech — Aït-Ben-Haddou — Ouarzazate

Wir wussten ja nicht genau auf was wir uns da einließen.
In die Sahara wollten wir. Mal auf einem Dromedar reiten, vielleicht eine Runde Sandboarden und eine Nacht im Zelt verbringen.
Was wir vor allem bekamen war eine (Bus)fahrt.

Eine 3-tägige Tour sollte uns in die westlichen Ausläufer der Sahara führen. Von Marrakech aus, also genau ein mal durch halb Marokko.

Pünktlich um 7 wurden wir vom schweigsamen Abholmenschen am Hotel abgeholt. Dieser führte uns durch die menschenleeren Gassen zu einer Tankstelle an der mehrere Kleinbusse warteten, die wir in den nächsten Tagen nur noch selten sahen. Der Fahrer unseres Busses legte eine Tempo an den Tag, mit dem die anderen Busse nicht mal mehr im Rückspiegel zu sehen waren und wir beinahe durch die letzte Reihe geflogen wären. Wäre das denn gegangen. Wir fühlten uns schon wie die großen Gewinner der Sitzplatzlotterie, nachdem wir uns zu dritt die hinterste 4er Reihe gesichert hatten. Kurz nach der Abfahrt stoppten wir jedoch um eine weitere Mitfahrerin einzuladen, die den letzten leeren Platz im Bus in unserer Reihe belegte. Selten saß ich unbequemer. Nicht so schlimm dachte ich mir, wir verbringen in den nächsten 3 Tagen ja höchstens 42 Stunden im Bus.

Entschädigt wurden wir ab und an mit atemberaubenden Fotostops im Atlasgebirge.

 

 
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Marrakech

 

 

Bei unserer Ankunft in Marrakech erblicken wir beim Verlassen des Bahnhofs eine Infotafel. Sie zeigt an, was das Körpergefühl auf dem schattenlosen Bahnhofsvorplatz bereits erahnen lies: 44°C. Wie jedes Mal, beginnen die Verhandlungen um einen fairen Preis mit einem Taxifahrer. Und auch dieses Mal springt für unseren Chefunterhändler Flo ein klarer Sieg heraus. Selbst der Taxifahrer lacht ob seiner Chancenlosigkeit. Leider macht Flo seinen gewonnen Respekt direkt nach dem Einsteigen zunichte, als er nach dem Gurt greift, um sich anzuschnallen. Ein Glück kann ihn der Fahrer abhalten. Viel zu gefährlich wär das nämlich. Dieses Mal lacht der Fahrer Flo aus.

Nach den spartanischen Unterkünften der vorherigen Nächte entscheiden wir uns, für unseren Aufenthalt in Marrakech ein bisschen mehr Geld in die Hand zu nehmen. Ein im Reiseführer empfohlenes Riad gefällt uns sehr gut, sodass wir entscheiden dort zu bleiben. Sogar ein kostenloses Frühstück und einen kleinen Abschlag beim Zimmerpreis können wir noch heraushandeln. 580 Dh, also etwas unter 58€ pro Nacht/Zimmer.

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