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Reisen – David Not Jacob

David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Telefonat

Bordeaux, 2012

Menschen

In den letzten Monaten kribbelt es mir immer öfter in den Fingern. Und zwar dann, wenn ich in Berlin mit der Kamera unterwegs bin und Menschen entdecke, die ich  bzw. das was sie machen so interessant finde, dass ich sie fotografieren möchte. Ab und an habe ich mich das auch schon getraut. So leicht finde ich das nämlich gar nicht. Klar, ich könnte mir jetzt auch ein Tele auf mein Gehäuse schrauben und heimlich von 20m Entfernung fotografieren. Dann lasse ich es lieber gleich. Man muss nah ran, auch wenn das erstmal Überwindung kostet.

Auf unserer Reise habe ich versucht relativ häufig nah an Menschen heranzugehen, ganz selbstverständlich ein Foto zu machen und weiterzugehen. Ab und an wurde ich dabei bemerkt, machte dann trotzdem mein Foto und suchte danach den Blickkontakt um mich mit einem Lächeln zu verabschieden. Häufig wurde dieses erwiedert und alle Beteiligten gingen ihres Weges.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Untitled

Porto, 2012

Im Stade de France. Wo sollen die sonst spielen?

Im Parc des Princes zum Beispiel. Aber von vorn. Es war der 14.9. und wir waren in der vergangenen Nacht in Paris angekommen. Schon vor unserer Abfahrt in Porto hatten wir herausgefunden, dass am Abend Paris St. Germain gegen den FC Toulouse spielen würde. Natürlich wollten wir (Karl, Maren, Maren und ich) die Chance nutzen, die Pariser Scheichmannschaft, allen voran Zlatan Ibrahimovic, zu sehen. Genauso logisch war auch der Spielort: das Stade de France. Als würde es irgendein anderes Stadion in dieser Stadt geben.

Hier waren wir also um 20 Uhr und rollten im Parkhaus des WM Finalstadions von 1998 ein. Irgendetwas kam uns gleich merkwürdig vor. Eventuell war es der Fakt, dass 45 Minuten vor Anpfiff kein einziges Auto in jenem Parkhaus geparkt war. Schnell mal das Roaming angeschmissen und gegooglet wo denn Paris St. Germain überhaupt seine Heimspiele austrägt. Im Parc des Princes.

Kurz nach Spielbeginn erreichten wir dann also den richtigen Spielort, an welchem es nur unwesentlich voller war als im Parkhaus des Stade de France. So voll nämlich, dass die Leute ihre Autos dort auf den Kreuzungen parkten. Der offizielle Ticketverkauf bot uns aufgrund der Tatsache, dass die 1. Halbzeit schon vorbei war einen satten Rabatt von 0% auf die 50€ teuren Eintrittskarten. Enttäuscht zogen wir ab und wurden auf dem Rückweg zum Auto von den Schwarzmarkthändlern aufgehalten, die wir zuvor auch schon nach Tickets fragten. Der Preis hatte sich plötzlich von 150€ auf 80€ für 3 Karten reduziert. Karl handelte das noch auf 60€ herunter (und sorgte damit für einen handfesten Streit unter den drei Verkäufern, die uns jeweils ein Ticket verkauften).

Wir rannten mit unseren 3 Tickets, von dem jedes für einen anderen Block war, zu irgendeinem Eingang, hielten sie unter die Scanner und betraten den Innenraum. Also Karl und Maren. Ich nicht. Mein Ticket war für einen Eingang auf der anderen Seite des Stadions. Ich rannte also mit meinem 2 Wochen zuvor erneut gebrochenem Fuß (andere Geschichte) durch 4 Seiten- und 2 Parallelstraßen und in Minute 63 beim, Spielstand von 1:0, nahm ich dann tatsächlich noch im Parc des Princes Platz. 8 Minuten später veredelte Zlatan einen mustergültigen Konter zum 2:0 und besiegelte den Sieg der Pariser.

Good times!

Pariser Jung

16. August – 16. September

Bis die Tage.

Das sind die Herren Studenten – Der Film

Nachdem ich im letzten Beitrag ja das letzte unbewegte Bild aus Österreich präsentierte, folgt heute der definitiv allerletzte Eintrag mit Material aus Mayrhofen. Dieses Mal handelt es sich jedoch um bewegte Bilder, die wir während der Woche aufgenommen haben. Ich habe das ganze mehr oder weniger schnell zusammen geschmissen und auch das hat schon genug Zeit in Anspruch genommen. Ich bin mir bewusst, dass manche Stellen nicht wirklich hochglanz Charakter haben, aber da war in der Kürze der Zeit und mit meinen doch eher bescheidenen Videokünsten dann einfach nicht mehr drin.

Videozeugs finde ich nämlich immer noch halbwegs grausam. Ich finde auch ehrlich gesagt, dass das Endergebnis nach dem Export wieder ziemlich matschig aussieht und nicht an die Qualität des Ausgangsmaterials rankommt, aber diese Geschichte mit dem Videoexport ist für mich en Buch mit sieben Siegeln. An dieser Stelle trotzdem auch ein Dank an den Kollegen Sebastian Murrer, ohne dessen Hilfe, das Ganze noch unschöner und langwieriger geworden wäre. That being said: Mir bereitet das Betrachten dieses Videos sehr große Freude und für das Filmfestival in Cannes war es eh nicht vorgesehen.

Guckt es wenigstens in 720p an, damit es halbwegs vernünftig aussieht.

Himmelsfenster

Das letzte unbewegte Bild aus Österreich.