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September – 2011 – David Not Jacob

David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

If This Then That

 

Bisher habe ich ja recht selten über Internetdinge und solches Zeug geschrieben, eventuell ändert sich das in der nächsten Zeit ein wenig und ich werde solche Posts des Öfteren mal einstreuen.

In der vergangenen Woche habe ich mich bei ifttt angemeldet und bin der Meinung, dass dieser Dienst definitiv einer ist, der für viele ganz praktisch sein könnte. Da ich ihn euch nicht vorenthalten wollte entstand dieser Eintrag. Das Prinzip ist einfach: “Put the internet to work for you”. Das macht man indem man Aufgaben erstellt und zwar nach dem Prinzip “If This Then That”. Ein praxisnahes Beispiel könnt ihr hier sehen:

 

 

Ich habe ifttt mit meinem Facebook und Dropbox Accounts verbunden, sodass nun jedes Bild auf dem ich getagged werde, automatisch in meine Dropbox geladen wird. Das wird es mir in Zukunft ersparen reihenweise Bilder mit Rechtsklick > Speichern unter manuell herunterzuladen.

Man kann verschiedenste Dienste von Twitter, über Vimeo bis zu Aktienkursen oder Wetterberichten miteinander verbinden und Aufgaben erstellen. Eine andere Aufgabe die mir spontan einfällt, wäre zum Beispiel eine Emailbenachrichtigung, wenn es in den nächsten 2 Tagen stürmen oder schneien soll. Man kann aber auch Artikel, welche man im Google Reader markiert direkt zu Delicious senden lassen, die Veröffentlichung von Facebook Statusupdates für bestimmten Uhrzeiten festlegen, usw., ihr seht also die Möglichkeiten sind vielfältig. Die möglichen Kombinationen der verschiedenen Kanäle füllen aktuell 147 Seiten und sind bei ifttt unter Recipes zu finden.

Zu bedenken ist auch, dass die ganze Geschichte noch Beta ist, also mal sehen was da noch so kommt. Mir gefällt das jetzt schon gut.

Fighting the gravity

 

 

 

Als der Himmel brannte

 

Gestern Abend präsentierte sich unser aller liebstes Verkehrsunternehmen mal wieder von seiner besten Seite und sorgte für eine 30 minütige Verzögerung meines Heimweges. In Hirschgarten jedoch, sollte ich dafür entschädigt werden. Ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll, aber es sah aus als stände der Himmel in Flammen. Ich hatte zum Glück meine Kamera dabei und habe ein paar Bilder von dieser pittoresken Szenerie geschossen.

 

 

 

 

Ein Besuch bei Tape.tv

 

Tape.tv war mir schon immer sympathisch. Als Bewohner Deutschlands, ist es einem ja mittlerweile fast nicht mehr möglich ein Musikvideo anzugucken bzw. dies zu tun, ohne sich vor jedem Video 30 Sekunden Haarwäsche Werbung mit Sebastian Vettel auszusetzen. Fast. Bei Tape.tv findet man nämlich so ziemlich jedes Musikvideo und Werbung kommt erst nach dem 3. Video oder so. Sehr vernünftiger Geschichte, wenn ihr mich fragt. (Ich habe diesen “Vor jedem Video Werbung” Ansatz von MyVideo, etc. eh nie verstanden, da fehlt jegliche Relation zwischen Video und Werbung.)

Am Donnerstag hatte ich die Gelegenheit der Veranstaltung/ der Sendung “On Tape” beizuwohnen. Die wunderbaren The Wombats aus Liverpool gaben an diesem Abend ihre Musik zum Besten. Das ganze fand in Weißensee in einem doch arg kleinem Raum statt, was einerseits für Temperaturen sorgte, welche Wasser beinahe zum Sieden bringen, andererseits schaffte das natürlich eine einmalig intime Konzertatmosphäre. Matthew von The Wombats fasste es mit “I think we might be swimming out of here” ganz treffend zusammen. Also wegen dem Schweiß und so, ihr wisst schon. Der Sound war, bedenkt man die Größe und Höhe des Raumes phänomenal. Absolut genial ist auch, dass die Band nicht auf einer Bühne steht, sondern einen Meter vor dem Publikum, näher geht es wirklich nicht.

 

 

 

Das klingt jetzt erstmal alles ziemlich gut und das ist es auch.  Das Ganze ist einfach mal eine ganz andere Konzertatmosphäre, als man sie sonst so gewohnt ist. Es gibt sogar Freibier. Meine anfängliche Sympathie für Tape.tv hat sich mit diesem Abend  definitiv noch gefestigt.

Wer die ca. 1 stündige Sendung sehen möchte kann das hier tun. Außerdem nicht unerwähnt lassen, möchte ich die Band Unimportant People, die an diesem Abend als Hausband fungierte und mich auch sehr überzeugte.