David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Hinter der Maske

 

“Mal gucken wie das Wetter wird, vielleicht können wir ja  ins Strandbad.” Das war zu Beginn der vergangenen Woche der Plan des Lieblingsmädchens. Wie auch ihr sicher mitbekamt, war das Wetter eher semigeeignet für den geplanten Badespaß am Müggelsee. Wir nutzten das Ekelwetter dann um uns die Fotoausstellung “Behind The Mask” von Martin Schoeller im “The Kennedys” Museum am Pariser Platz anzugucken. Ausgestellt waren sehr eindrucksvolle Porträtaufnahmen von einer Reihe großer Persönlichkeiten. Von Angela Merkel und Barack Obama über Angelina Jolie und Heath Ledger bis hin zu Pele und Franz Beckenbauer war alles dabei, was man einflussreichen bzw. berühmten Personen so ablichten kann. Die Fotos sind großartig. Zwar sind sie im Prinzip alle sehr ähnlich, aber die Intimität, die Schoeller schafft ist beeindruckend. Auf den Fotos kann man jede Falte, jede Hautunreinheit, einfach jedes Detail in den Gesichtern der Fotografierten genau erkennen. Die Ausstellung war in die Ausstellung über die Familie Kennedy integriert, die nebenbei bemerkt auch sehr empfehlenswert ist und mit starken Bildern beeindrucken kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Ausstellung packte ich dann nochmal die Kamera aus um den Rückweg für den ein oder anderen Schnappschuss zu nutzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lakeside Living

 

Warum dieser Blog so heißt?

 

 

 

 

 

 

 

Deshalb.

Vietnam Streetfotografie

 

Gestern war ich mit Toni hier. Die Ausstellung war ganz ok. Einiges gefiel mir sehr gut, anderes fand ich so naja. Bevor wir zur Ausstellung gingen, gerieten wir am Potsdamer Platz in diese Demo einiger Vietnamesen. Scheinbar gibt es ein Problem mit China. Die Gruppe skandierte Dinge wie “Wir wollen Frieden” und “China, Hände weg vom Vietnam.”.

Nun ist es ja so, dass ich nicht zuletzt durch die Diskussionen auf dem Blog von Martin Wolf ein wachsendes Interesse an der Streetfotografie habe, so dass ich die Gelegenheit nutzte und ein paar Fotos schoss. Für den Anfang war die Demo gut geeignet, da dort so oder so viel fotografiert wurde und sich niemand gestört fühlte, wenn ich meine Kamera auf ihn richtete. In Zukunft werde ich aber definitiv auch öfter mal versuchen alltägliche Szenerien auf meiner Speicherkarte festzuhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir fotografierten einen Abiball

 

Letztes Wochenende begleitete ich mit meiner geschätzten Fotografenkollegin Jana den Abiball des Abiturjahrgangs der Flatow Oberschule. Noch im letzten Jahr war ich es, der dort sein Abitur machte, so dass ich durchaus einen Großteil der Anwesenden gut kannte. Unsere Aufgabe war es, das Programm des Abiballs, sowie das drumherum fotografisch festzuhalten und vor allem die Familien bzw. Gruppenfotos zu machen. Was ich irgendwie cool daran finde so ein Ereignis zu fotografieren ist, dass die Fotos vermutlich bei vielen Familien später mal angeguckt werden und Erinnerungen an diese Zeit wecken. Diese Tatsache sorgt andererseits natürlich auch für einen gewissen Druck es nicht zu versauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Familienbilder waren für mich definitiv die spannendste Aufgabe. Bei den Abibällen die ich bisher besuchte oder von denen ich Bilder sah, war es oft so, dass die Fotografen die Familienbilder vor solchen einfarbigen Backdrops machen. Das Endergebnis ist dann, dass Hinz von seinem Abiball ein Foto hat, welches fast exakt so aussieht wie jenes von Kunz 1 Jahr später in einer anderen Location. Jana und ich wollten etwas machen, dass beim Betrachten des Bildes an den Veranstaltungsort und damit an den Abend erinnert. Wir überlegten uns dann die Tische ein wenig auseinanderzuschieben um einen Gang vor der Bar zu schaffen und vor dieser die Fotos zu machen. Die Bar bot sich an, denn sie war aufgrund ihrer Größe und Position das zentrale Objekt der sehr schönen Lokation. Damit sich die Personen auf den Fotos vom Hintergrund abheben, arbeiteteten wir mit 2 Blitzen. Auf der Skizze sind das die beiden Kreise mit der 1 und der 2. Die 1 war unser Hauptlicht. Mit einem Durchlichtschirm haben wir versucht ein weiches Licht zu erzeugen. Von links kam dann ein zweites Fülllicht um grobe Schatten auf den Personen zu vermeiden. Mit “T” sind die Tische markiert und das x zeigt unseren Standpunkt beim Fotografieren. Mit dem Ergebnis sind wir beide ziemlich zufrieden gewesen, abgesehen davon das auf den letzten Fotos immer wieder Leute im Bild standen. Scheinbar kommen beim Abiball die animalischen Instinkte der Eltern durch, die sich auch eine Stunde vor Beginn ihren Platz sichern müssen, obwohl ihnen diesen niemand wegnehmen möchte.