David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

Ein Kapitel geht zu Ende …

Josh T. Pearson (Konzertfotos)


 

Ich war mal wieder als Konzertfotograf in der Columbiahalle unterwegs. Dieses Mal um die wundervollen Fleet Foxes abzulichten. Heute möchte ich erstmal ein paar Bilder von Josh T. Pearson zeigen. Dieser trat vor den Fleet Foxes auf und war absolut lustig. Vielleicht kann man nur drüber lachen, wenn man da war, aber es war einfach zu herrlich, wie er zwischen jedem Song sagte:”Buy my shit. I’m hungry. Or just give me some money and I’ll give you my shit for free.”, oder auch:”I’m Fleet Foxes.”.

Weniger überzeugend waren die musikalischen Darbietungen des Herrn Pearson. Ein Unterschied zwischen Soundcheck und Auftritt war nicht zu erkennen. Er schaffte in 45 Minuten genau 4 Songs, es hätte auch einer sein können, hätte er keine Pausen gemacht. Die Bilder finde ich trotzdem recht interessant, daher zeige ich jetzt einige.

Schwarz/weiß wollte ich eigentlich gar nicht machen, dazu aber mehr, wenn ich die Bilder von den Fleet Foxes zeige.

 

 

 

 

 

 

Eine Kurzdokumentation – Wie wir fast das Berliner Pokalfinale erreichten

Vergangenen Dienstag und Mittwoch begleitete ich meine Mannschaft mit der Kamera bei unserem Pokalhalbfinalspiel gegen Stern 1900. Das machte Sinn, da ich noch nicht wieder fit, also eh nichts besseres als zugucken zu tun gehabt hätte. Außerdem werden wir mit diesem Video  an einem Wettbewerb teilnehmen, was auch den  Text am Ende erklären sollte. Auch die Länge von 3 Minuten ist durch den Wettbewerb vorgegeben.

Es war mein erstes Doku-Filmprojekt und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass ich erst am Sonntag entschied das zu machen. Das Schlimmste ist eigentlich, dass man nicht wirklich beeinflussen kann was passiert, offensichtlich macht das natürlich auch den besonderen Reiz der Dokumentation aus.

 

Lachen

Der vorerst letzte Eintrag mit Fotos von Jana. Ich erzählte beim Spazieren ein wenig von Chase Jarvis. Chase Jarvis ist ein recht bekannter Fotograf, den Fotografen unter euch Lesern wird der Name vermutlich etwas sagen. Ein Paar Tage zuvor machte Chase mal wieder eines seiner Live Shootings, welche man Live im Stream verfolgen kann. Ich guckte mir das zum ersten Mal an und war echt begeistert. Allerdings war ich recht überrascht von der Arbeitsweise von Chase. Im Prinzip schoss er die ganze Zeit wild drauf los und machte von jedem Motiv aus jedem erdenklichen Winkel und jeder Entfernung etliche Bilder. Frei nach dem Moto, “Es wird schon was dabei sein.”. Diese Arbeitsweise ahmte ich jedenfalls am 1. Mai kurz nach und brachte Jana damit dazu diese absolut sympathische Lachen zu präsentieren. Ich finde es herrlich.

Übrigens stand ich nicht nur hinter sondern auch vor der Kamera. Was Jana so mit mir anstellte ist hier zu sehen.

 

We kick back and let the pills do the talking

Ich liebe, liebe, liebe diesen Song von The Wombats. Hört ihn euch an, schön laut.

 

Fotos von Jana Teil II

Ich lernte Jana über meine Freundin kennen. Sie fotografiert auch und zwar ganz großartig. Besonders die Portraits die sie so macht finde ich super. Da ich bisher noch relativ wenig im Bereich Portrait machte, fragte ich Jana ob wir das nicht mal ändern wollen. Sonntag war es dann mal soweit und wir knipsten uns erstmal gegenseitig. Nächstes mal soll dann ein Model herhalten. Freiwillige vor?

Der Sonntag Nachmittag war auf jeden Fall sehr angenehm, wir schlenderten 3 Stunden durch den Treptower Park und machten hier und da Fotos. Alle Bilder entstanden mit der 550D und dem 50mm 1.8 von Canon, falls das jemanden tangiert. Ansonsten haben wir viel mit Gegenlicht und offener Blende gearbeitet, das war eigentlich auch von Anfang an auch so gedacht.

Und sonst? Ich finde die Bilder super und Jana ist klasse. Ihren Blog findet man übrigens hier: http://janagoetze.wordpress.com/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 


 

Ich fotografierte Jana

Und sie mich. Den heutigen Abend verbrachte ich mit der Nachbearbeitung der ca. 450 Bilder, die dabei herauskamen. Hier jetzt mal 3 der Rest kommt dann übermorgen. Oder so.

 

 

“Entschied mich gerade die HTW HTW sein zu lassen. Wäre sowieso nichts gescheites mehr bei rumgekommen.”

So fing alles an. Das war am 21. März. 9 Tage vor dem Abgabetermin für die Hausaufgabe  für die Eignungsprüfung des Studiengangs Kommunikationsdesign an der HTW.  Zwischen diesem Tweet und dem 31.3. lagen ein paar verdammt anstrengende Tage, die es aber komplett Wert waren. So richtig wollte ich mich eigentlich nie Bewerben für Kommunikationsdesign, was aber nichts mit mangelndem Interesse sondern eher mit meinen nicht vorhandenen Zeichenkünsten zusammenhing. Bis vor 2 Jahren, glaube ich, musste man nämlich in der 2. Runde noch zeichnen, da hätte ich es gar nicht erst probieren müssen. Diese Einstellung habe ich aber irgendwie im Kopf behalten, ich dachte ich wäre chancenlos.

Ende Februar kam dann die Hausaufgabe: “Relation.”  Während die meisten Bewerber zu diesem Zeitpunkt schon ihre Mappe fertig hatten, an der sie seit Monaten arbeiteten und sich nun auf die Hausaufgabe stürzten, kümmerte ich mich darum erst einmal meine UDK Bewerbung fertigzustellen. Irgendwann machte ich mir dann auch mal Gedanken zur HTW, aber auch nicht so richtig ernsthaft. Die Sache war eigentlich gegessen. Mitte März war dann meine UDK Bewerbung fertig und da ich nichts anderes mehr auf dem Zettel hatte, dachte ich nochmal über die Aufgabe “Relation” nach. Am 21. kam ich dann zum obigen Ergebnis. Selbst Mitte März wäre es eigentlich ohnehin eine wahnwitzige Idee gewesen noch eine Mappe und die Hausaufgabe aus dem Boden zu stampfen.

Dann kam irgendwie alles anders. Ich sah bei Precore 1-2 Mappen und machte mir ein weiteres Mal Gedanken über die Aufgabe. Am 23. war sie dann plötzlich da, die Idee mit der ich meiner Meinung nach eine realistische Chance hatte. Zeitlich war das natürlich alles suboptimal. Meine Hausaufgabe postete ich ja bereits, ich war 2 Tage lang damit beschäftigt alles und jeden zu fotografieren um diese Hausaufgabe noch fertig zu bekommen. Nebenbei kaufte ich in einem Künstlerbedarf meine Mappen, weißes 300g Papier und Foto-Sprühkleber. Am folgenden Wochenende stellte ich dann meine 2. Mappe zusammen, die ca. 20 Arbeiten beinhalten sollte. Mein großer Vorteil, ohne den ich das Ganze nie gepackt hätte, war sicherlich, dass ich durch Felux, meine Konzertfotografie, usw. schon genug arbeiten hatte. Ich musste im Prinzip nur noch alles zusammenstellen. Montag und Dienstag war ich dann bei einer Digitaldruckerei und montierte am Dienstag Abend meine arbeiten auf dem 300g Papier, jagte Nieten durch meine Hausaufgabe und band sie mit einer Kordel. Mittwoch war ich fertig, Donnerstag war Abgabe. Mehr Punktlandung ging nicht.

In diesen 7 Tagen, habe ich vermutlich so effektiv gearbeitet wie nie zuvor, es war sowas von anstrengend, aber es hat gleichzeitig so dermaßen viel Spaß gemacht. Ich habe einfach das gemacht, was ich liebe. Diese Woche hat mich nochmal darin bestätigt, dass dieser Studiengang wohl der richtige für mich ist.

Am Donnerstag saß ich dann wie so ein Junkie auf Entzug auf Arbeit und zitterte mich dem Feierabend entgegen. Freitag ging es zur HTW, fürchterliche Anspannung auf dem Weg, der Weg ins Foyer, ich guckte auf die Liste und konnte es nicht wirklich glauben  meine Nummer zu sehen. Das Gespräch war dann eigentlich recht unspektakulär und im Moment, in dem ich den Raum verließ , war mir eigentlich klar, ich hab’s gepackt. Logischerweise habe ich das nicht so nach außen kommuniziert, denn wenn ich dann doch gescheitert wäre ….