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February – 2011 – David Not Jacob

David Not Jacob

Ein Blog über Reisen,
Fotografie, Design und Persönliches
von David Jacob

The National @ Columbiahalle (Konzertfotos)

Ich war dieses Wochenende 2 Mal in der Columbiahalle zugegen, am Freitag um zu fotografieren und am Samstag um denjeniegen zu bestaunen, mit dem meine Konzertfotografie “Karriere” begann. Das erste Mal, dass ich für ein Konzert eine Fotoakkreditierung bekam, muss irgendwann Ende 2009 gewesen sein und es war das Philipp Poisel Konzert im Postbahnhof. Warum ich diese Akkreditierung bekam ist mir bis heute schleierhaft, aber sie öffnete mir die Tür zur Konzertfotografie, da ich mit den Fotos dieses Abends endlich “Bewerbungen” an größere Musikseiten schicken konnte. Das Konzert war nebenbei gesagt auch Spitze, ebenso wie der Auftritt von Philipp am gestrigen Abend. 2 1/2 Stunden, ein Künstler, der noch ehrliche Arbeit macht. Ehrlich gesagt fallen mir auch wenig Musiker ein, denen ich den Erfolg mehr gönnen würde als Philipp Poisel.

Ähnlich hat sich meine Situation verändert, wenn auch auf einem etwas anderen Niveau. Am Freitag The National in der ausverkauften Columbiahalle zu fotografieren war auch für mich der nächste Schritt. Bis jetzt bin ich ganz zufrieden mit der Entwicklung meiner Konzertfotografie. Es gibt allerdings noch eine ganze Menge Luft nach oben für Verbesserungen. Ein Gruß geht noch raus an die 5 anderen Fotografen mit ihren Objektive, welche aussahen als säßen sie am Rand des Championsleague Finales.

The National waren übrigens auch sensationell gut.

Sonntags Linksammlung (4)

Was dürfen Fotografen bzw. was darf die Presse?

Nachdem ich gestern mit 2-3 Leuten auf Facebook über die Errungenschaften des KT zu Guttenberg diskussierte, will ich mal versuchen, das Ganze auf den Blog zu übertragen. Allerdings mit einem anderen Thema. Vielleicht habt ihr es mitbekommen, vor einigen Tagen wurden die World Press Photos 2010 gekührt. Der 1. Platz wurde vergeben an Jodi Bieber, eine Südafrikanische Fotografin. Ihr Gewinnerfoto zeigt die 18 jährige Afghanin Bibi Aisha, deren Nase und Ohren abgeschnitten wurden, weil sie vor ihrem Mann flüchtete mit dem sie im Alter von 12 Jahren zwangsverheiratet wurde. Das Foto ist ohne Frage extrem schockierend.

Hier gibt es das Gewinnerfoto zu sehen.

In meiner Facebook Timeline kam dann die Diskussion auf, dass solch ein Foto abartig und pietätlos sei und definitv nicht solch eine Auszeichnung verdient hätte. Sensations Geilheit. Ich sehe das ein wenig anders.

Erstens bin ich mir recht sicher, dass dieses Foto mit dem Einverständnis von Bibi Aisha entstanden ist. Man erkennt in den Augen und an der Reflexion auf den Haaren, dass dieses Foto mit einem externen Blitz bzw. einer Softbox aufgenommen wurde. Das geht heimlich ziemlich schwer. Zweitens bin ich mir sicher, dass Aisha von diesem Foto profitiert hat, da sie unter Anderem in einer US Klinik behandelt wurde. Hier wurde also offensichtlich nicht heimlich das erschütternde Schicksal einer 18 Jährigen von einer geldgeilen Fotografen ausgeschlachtet.

Allerdings möchte ich mich, aus den eben genannten Gründen, auch nicht zu speziell auf dieses Foto beziehen, sondern es eher exemplarisch sehen. Exemplarisch für viele, teils echt heftige Pressebilder, die wir jeden Tag zu Gesicht bekommen. Die Begründung, dass diese mit dem Einverständnis der abgebildeten Personen entstanden sind gilt oft vermutlich nicht. Trotzdem denke ich diese Foto müssen gemacht und gezeigt werden. Das Problem ist ganz einfach, dass wenn wir Fotos wie diese nicht zu sehen bekommen, weil sie zu “krass” sind, wo wird dann die Grenze gezogen? Und wer zieht diese Grenze? Darf ein Foto eines verwundeten US Soldaten, der in einem Hubschrauber behandelt wird und Minuten später verstirbt gezeigt werden? Oder ein Foto von einem Tunesier, welcher bei Protesten niedergeschlagen wurde und mit Blut im Gesicht auf der Straße liegt? Darf ein Foto von Pakistanis, die nach einer Flutkatastrophe mit verzweifelten Blicken auf Nahrungspakete warten gezeigt werden? So, oder noch dramatischer ließe sich diese Liste noch weiterführen, aber ich denke die Problematik wird deutlich.

Wenn Journalismus nach Verträglichkeit für den Abendbrotstisch in Berlin Köpenick vorsortiert wird, was vermutlich ohnehin viel zu stark passiert, wie bilden wir uns dann eine Meinung über diese Themen. Ohne erschreckende Bilder aus Haiti oder Pakistan, würde wohl kein Mensch nach Umweltkatastrophen spenden. In Deutschland wird häufig über den Afghanistan Einsatz diskutiert, wie soll das möglich sein ohne zu wissen was dort zum Teil wirklich geschieht. Das Problem ist wohl eher, dass wir in unserer mit Abstrichen perfekten Welt nicht wahrhaben wollen, welch grausame Ereignisse sich anderswo auf der Welt abspielen, während wir hier “King Of Queens” gucken.

Wie seht ihr das? Es wäre stark, wenn zu Themen wie diesen eine sachliche Diskussion entsteht. Findet ihr es ok, dass CNN ein Video zeigt in dem Demonstranten auf offener Straße erschossen werden?

Köln – Wrap up

So, Köln ist schon ein paar Tage her. Bilder habe ich auch schon einige gepostet, um das jetzt mal abzuschließen hier noch ein wilder Mix des Erlebten. Es waren unheimlich schöne 5 Tage, einfach mal aus Berlin rauszukommen und andere Leute kennenzulernen und ohne Verpflichtungen Köln zu besichtigen. Auf den Bildern sieht man unter anderem, dass wir beim Fussball waren (Leverkusen – Hannover), im Vapiano aßen, im absolut stimmungsvollen “Stiefel” Kölsch tranken und man sieht Tanni (Hallo Tanni :D) unsere Gastgeberin während des Besuchs. Tanni ist sympathischer als ihr. Nur mal so. (Danke Tanni)

Die Rückfahrt trat ich dann an einem viel zu kalten und viel zu frühem Sonntagmorgen an. Mit einer Mitfahrgelegenheit. Mit dabei war noch eine Australierin. Beide sehr sympathisch, wir sprachen über Verschiedenes. Koalabären und Hitler, dies und das.

Schön war’s.

Bright Eyes @ Lido (Konzertfotos)

Auch wenn ich heute schon bei Facebook den Link zur Intro Fotogalerie mit meinen Fotos des Bright Eyes Konzerts von Freitag gepostet habe, hier nochmal eine kleinere, etwas andere Auswahl.

Sonntags Linksammlung (3)

Der Kölner Dom

Hallo Freunde, die Sonntags Linksammlung fällt diese Woche aus. Erstens habe ich nichts gesammelt und Zweitens! Dafür schwelge ich retrospektiv noch ein wenig in Köln Erinnerungen und möchte heute ein paar meiner Fotos vom Dom zeigen. Am und im Dom ist natürlich jeder Köln Besucher der nichts auf sich hält. Das wollten auch wir uns nicht entgehen lassen. Ich war übrigens sehr überrascht wie groß dieses Ding ist , hatte ich so nicht erwartet. Das auf der Domplatte immer gefühlte -63 Grad waren, nervte allerdings. Ein bisschen.

Hallo, ich bin David und manchmal tue ich so, als könnte ich gute Logos entwerfen