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David Jacob
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Buchprojekt mit Manuel Federl
- 2. Semester Typografie
Melografie - Ein
Buch zum typografischen Experiment der Visualisierung von Melodien
Featured auf: DMIG
und Kooye
Buchprojekt - 2. Semester Typografie
Melografie - Ein Buch zum typografischen
Experiment der Visualisierung von Melodien


Ein Buch mit originellem Inhalt zu produzieren und es dennoch zu vermeiden von
Kommunikationsdesignern zu Autoren zu mutieren – vermutlich stellten wir uns die
schwierigste Aufgabe im Rahmen unseres Buchprojektes selbst. Schlussendlich fanden
wir unsere Erfüllung in diesem typografischen Experiment zur Visualisierung von
Melodien anhand von Liedtexten.
Mit Melografie, bestehend aus Melodie und Typografie, unternahmen wir den
Versuch, Musik sichtbar zu machen und auf eine neue Art und Weise zu betrachten.
Im Fall dieser Untersuchung, aus einem typografischen Blickwinkel. Dieser
eröffnete uns einen neuen Zugang zur Alltäglichkeit Musik. So gelang es uns
Strukturen und Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen.
Unser Vorgehen bestand nun darin einen Ton bzw. Klang in seine Bestandteile zu
unterteilen: Tonhöhe, Lautstärke, Tondauer und Klangfarbe. Besonders spannend war
hierbei, wieviele unterschiedliche Darstellungsformen der Parameter sich mithilfe
der Typografie erarbeiten ließen. Bei Visualisierungen, wie beispielsweise der
Lautstärke durch Schriftgrößen oder der Tonhöhe durch 3D-Extrusionen, stand die
absolute Exaktheit unserer Betrachtungen im Vordergrund.
Andererseits ließen wir uns bei den Experimenten zur Klangfarbe durch unsere
subjektive Wahrnehmung steuern. Durch diese Arbeitsweise entstanden bodenständigere
Versuche, wie die Darstellung der Tonhöhe durch Grundlinienversatz und im Kontrast
dazu experimentelle Ideen, wie die Umwandlung einer Audio- zu einer Bild-Datei,
aus der eine Hintergrundgrafik für die Visualisierung
der Klangfarbe entstand.
Um die Wirkungsweise der Experimente offenzulegen, griffen wir auf Lieder zurück,
die sich in ihren Eigenschaften deutlich kontrastieren. Natürlich können unsere
Versuche nur dann vom Betrachter nachvollzogen werden, wenn jenem die Melodien
bekannt sind. Aus diesem Grund entschieden wir uns für zwei Klassiker der
Musikgeschichte: Die Ode „An die Freude“ und „Thriller“ von Michael Jackson.
Von Beginn an war uns bewusst, dass bestimmte Experimente besser funktionieren
werden als Andere. Die Offenlegung dieser Ergebnisse stellte eines der Ziele
unserer Arbeit dar.
Es obliegt nun dem Betrachter, zu entdecken, bei welchen Versuchen er das Lied
schon im Kopf zu hören vermag.






















