So, Köln ist schon ein paar Tage her. Bilder habe ich auch schon einige gepostet, um das jetzt mal abzuschließen hier noch ein wilder Mix des Erlebten. Es waren unheimlich schöne 5 Tage, einfach mal aus Berlin rauszukommen und andere Leute kennenzulernen und ohne Verpflichtungen Köln zu besichtigen. Auf den Bildern sieht man unter anderem, dass wir beim Fussball waren (Leverkusen – Hannover), im Vapiano aßen, im absolut stimmungsvollen “Stiefel” Kölsch tranken und man sieht Tanni (Hallo Tanni ) unsere Gastgeberin während des Besuchs. Tanni ist sympathischer als ihr. Nur mal so. (Danke Tanni)
Die Rückfahrt trat ich dann an einem viel zu kalten und viel zu frühem Sonntagmorgen an. Mit einer Mitfahrgelegenheit. Mit dabei war noch eine Australierin. Beide sehr sympathisch, wir sprachen über Verschiedenes. Koalabären und Hitler, dies und das.
Hallo Freunde, die Sonntags Linksammlung fällt diese Woche aus. Erstens habe ich nichts gesammelt und Zweitens! Dafür schwelge ich retrospektiv noch ein wenig in Köln Erinnerungen und möchte heute ein paar meiner Fotos vom Dom zeigen. Am und im Dom ist natürlich jeder Köln Besucher der nichts auf sich hält. Das wollten auch wir uns nicht entgehen lassen. Ich war übrigens sehr überrascht wie groß dieses Ding ist , hatte ich so nicht erwartet. Das auf der Domplatte immer gefühlte -63 Grad waren, nervte allerdings. Ein bisschen.
Ich hatte es also nach Köln geschafft. Zeitlich war dann alles ein wenig eng und wir entschieden bis zu meinem Interview mit Neon Trees bei Starbucks zu warten. Eine gute Idee. Vorallem lecker. Und um aufs Klo zu kommen muss man den 4-stelligen Tresorcode knacken. Logischerweise hatten wir noch unsere Koffer und Zeugs, fuhren dann aber einfach mit allem zur Essigfabrik. Ich interviewte Neon Trees, sah Angels and Airwaves soundchecken und machte mit dem Tourmanager noch einen zweiten Gästelistenplatz auf der Neon Trees Gästeliste klar. Aufmerksame Leser bemerken jetzt, dass ich mittlerweile 4 GL Plätze und 2 Fotopässe für das Konzert hatte, für welches Karten bei eBay für ca. 80€ verkauft wurden. Im Endeffekt luden wir noch unsere Gastgeberin ein mitzukommen. Ich fand das gut.
Was ich an der ganzen Sach bemerkenswert fand war, dass der Gitarrist einer solchen Band, der wahrscheinlich echt wichtigere Sachen aufm Zettel hat als mir Fotopässe zu organisieren, wirklich dran gedacht hat. Sehr sympathisch. Die Bilder vom Konzert kennt ihr ja schon, das Konzert ansich war auch schön, allerdings keine 80€ oder änlich absurde Summen Wert.
Um ca. 1 Uhr lagen wir dann auch alle im Bett. Man hätte mir auch eine Marmorplatte hinlegen können und es wäre der angenehmste Schlaf meines Lebens gewesen.
Wie man an meinen Angels and Airwaves Konzertbildern ja schon erahnen konnte war ich letzte Woche für einige Tage in Köln. Der Hauptgrund war das Konzert der erwähnten Band, welches wir mit dem Besuch von alten Bekanntschaften Maren’s verknüpften.
Die Planung war eine einzige Katastrophe und trotzdem hat alles noch hingehauen, wie es sollte. Wie immer. Das größte Problem war wohl, dass wir keine Konzertkarten hatten. Es war einfach ausverkauft, damit habe ich nicht gerechnet. Logischerweise wollte Maren trotzdem nach Köln und buchte daher schon ihren Flug. Um doch noch zum Konzert gehen zu gehen, fragte ich bei Intro und Motor.de für Fotopässe und/oder Interviews an, was allerdings auch nur einen Gästelistenplatz bedeutet hätte. Außerdem klappte beides nicht. 0 Karten also. Daraufhin probierte ich es per Twitter einfach mal direkt beim Gitarristen von Angels and Airwaves. Zu meiner Überraschung sagte Herr Kennedy auch prompt zu, mir einen Fotopass zu organisieren. Skeptisch war ich trotzdem. Ein paar Tage vor dem Konzert erinnerte ich dann nochmal an die Absprache und fragte für +1 auf der Gästeliste an. “Alles ist geklärt” war die knappe Antwort. Ich konnte also meine Flüge buchen, die 2 Tage zuvor noch 19€ kosteten. Der Preis lag nun bei 49€. 2 Konzertkarten waren also gebongt. Die Anreise nicht. Dafür hatte die Bahn nun ein Sonderangebot für 30€ nach Köln. Abfahrt 6:37. Jackpot. Für die Rückreise organisierte ich mir eine Mitfahrgelegenheit. Alles gut gegangen also. 2 Tage vor dem Konzert kontaktierte mich dann Motor.de, sie hatten ein Interview mit der Vorband plus Fotopass organisiert. Klasse Ding dachte ich mir, wenigstens 1 Platz 100% sicher.
Am Tag meiner Zugfahrt klingelte schön um 5 Uhr der Wecker. Ich war wach. Bis ich wieder einschlief. 2 (zwei) Minuten bevor ich zur Straßenbahn hätte losgehen müssen, weckt mich mein Vater und fragt ob wir los können. NEIN KONNTEN WIR NICHT. Ich musste übrigens die die 43er S Bahn bekommen um meinen IC nach Köln zu bekommen. Aufgesprungen, Sachen angeschmissen, alles in die Taschen gestopft, Koffer geschnappt und losgerannt. Und puuuh, an der Straßenbahn Haltestelle standen noch ein paar Leute nicht verpasst. UND WARUM IN ALLER WELT HABE ICH KEINE BRILLE AUF? Koffer geschnappt, zurück gerannt, Brille aufgesetzt und Panik bekommen. Die Straßenbahn war Geschichte. Es war 5:31, die S-Bahn fuhr um 5:43. Zwischen uns lagen, ich gucks mal schnell bei Google nach, 1,5 Km. Mit Koffer, 11 Wochen nach einer Kreuzband OP. Ich sag mal so, ein Cooper ist ein Witz dagegen. Es wurde eine Punktladung und um 5:44 saß ich in dieser S-Bahn und dachte ich sterbe.
Ich kam dann jedenfalls in Köln an und wurde freundlichst von mir bis dahin unbekannten Menschen empfamgen (mit rosa Luftballon <3). Morgen gehts weiter. Oder Übermorgen.
Wenn Menschen sterben: ”Was hat der Lokführer da gedacht? Was muss er gefühlt haben, zu wissen, was auf ihn zukommt. Hat er Zeit gehabt, die Situation zu realisieren? Muss er das überhaupt? Ich werde so unendlich traurig, wenn ich an diesen einen Lokführer denke.”
Posse um Mario Barth: ”Nichts reimt sich auf Uschi” – diesen Gag hat der Comedian Mario Barth als T-Shirt-Slogan markenrechtlich schützen lassen. Seine Anwälte verschicken Abmahnungen. Dabei ist der Spruch sehr alt.”
Burn Snowboard Video: “This planet is alive. If only we could know what it knows, see what it sees. Sometimes you feel like it’s trying to tell you something, showing you where to look, how to see. Lighting up the darkness ahead, illuminating your soul.”
Absolut genialer Song von Max Raabe mit einem sehr liebevollen unterhaltsamen Video. Max Raabe ist meiner Meinung nach übrigens Swag technisch nicht zu übertreffen. Unfassbar cool der Typ.
Die letzten Konzertfotos aus Köln. Insgesamt sicherlich alles ein wenig Tom lastig, aber er macht einfach die meisten faxen auf der Bühne. Matt und David, ihres Zeichens Bassist und Gitarrist, geben einfach nicht die aufregendsten Fotomotive her. Atom ist hinter seinen Trommeln auch gut versteckt. Daraus resultiert dann halt viel Frontmann. Über konstruktive Kritik, etc. in den Kommentaren bin ich übrigens immer höchst erfreut.